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Info und Diskographie: King CrimsonKing Crimson gehört zu den großen 4 des klassischen Prog-Rock. Dabei gilt das King Crimson Album In The Court Of the Crimson King als das erste Album des Prog-Rock. So sehen es jedenfalls die meisten Fachleute. Das verdeutlicht schon einmal den Stellenwert der Band. Die Band wurde im Jahr 1968 gegründet und besteht praktisch bis heute, wenn auch mit Unterbrechungen. Wichtige Bandmitglieder waren anfangs Robert Fripp und Peter Sinfield. Während Fripp vor allem die musikalischen Geschicke leitete, war Sinfield für die lyrischen Texte und die Lightshows verantwortlich.Stilistisch muss man bei King Crimson beachten, dass die Band nie nur eine Progband war. Da sie ein Vehikel von Robert Fripp war, bestimmte er ihre musikalische Ausrichtung. Und Fripp legte sich nie nur auf einen Stil fest. So war der Bandsound immer eine Mischung aus Rock, Klassik und Jazz. King Crimson bewegte sich dabei immer im Bereich des Avantgarde. Vielleicht wäre das so eine Schublade, die passen könnte. Allerdings kann sie die Musik von King Crimson nicht hinlänglich beschreiben. Die Geschichte der Band ist, personell und musikalisch, lebhaft und wechselhaft. Wie gesagt wurde die Band immer mal wieder aufgelöst und kam dann mit anderen Line Ups wieder. Die einzige Konstante der Band ist eindeutig Peter Fripp. Ich denke auch mal, dass er den Kurs der Band bestimmte. Die beteiligten Musiker gehörten immer zu den besten der Szene. Namentlich seien da unter anderem folgende Musiker erwähnt:
Stilistisch kann man die Band vor allem von 1968 bis ca. 1974 dem Prog-Rock zuordnen. Anfangs führte King Crimson das Mellotron großflächig ein und die Musik war relativ keyboardorientiert. In der Phase ab 1973 wurde der Sound etwas härter. Die Band wurde oft dem Hard-Rock zugeordnet, was aber sicherlich übertrieben ist. Ab den 1980ern war dann die Gitarre das dominierende Instrument in der Band. Die Sounds wurden rockiger und weniger proglastig. Das hatte oft etwas vom New Wave, aber auch immer eine gewisse Komplexität. Mit In The Court Of The Crimson King schuf die Band im Jahr 1969 das wahrscheinlich erste Prog-Rock Album. Es stieg bis auf Platz 5 der englischen Charts. Das folgende Album In The Wake Of Poseidon stand in der Tradition des Debütalbums und war etwas erfolgreicher. Lizard wurde dann etwas überproduziert und fand weniger Anklang beim Publikum. Das Album Islands war dann wesentlich ruhiger angelegt. Hier dominierten akustische Instrumente. Das Album konnte nicht an die guten Leistungen der ersten beiden Alben anknüpfen. Einen großen stilistischen Sprung machte die Band mit dem nächsten Album Lark's Tongue in Aspic. In praktisch komplett neuer Besetzung war die Musik härter, moderner und weniger komplex. Oft wird die Arbeit dem Hard-Rock zugeordnet, was dem Werk aber kaum gerecht wird. Zu vielschichtig war das Album. Es fand großen Anklang und wurde sehr erfolgreich. Auch Red war härter gehalten, hatte aber viele Einflüsse aus Jazz und klassischem Prog.Nach Red kam es dann zum ersten entscheidenden Bruch in der Band. Fripp erklärte King Crimson für aufgelöst. Er kümmerte sich fortan um eigene Projekte. Fripp perfektionierte seine Technik der Frippertronics und zog damit durch die Lande. Daneben kreierte er die League Of Gentlemen. 1981 wollten Fripp und Bill Bruford dann eine neue Band namens Discipline gründen. Daraus wurde dann aber ein neues King Crimson Album - Discipline. Die Band holte sich Tony Levin am Bass und den Gitarristen Adrian Belew. In der Besetzung entstanden dann noch die Alben Beat und Three of A Perfect Pair. Die Musik ist schwer zu fassen. Sie hat weniger mit dem Prog-Rock alter Tage zu tun, ist aber weit von normaler Musik entfernt. Belew arbeitete bei den Talking Heads und hat von da wohl Einflüsse mitgebracht. Fripp arbeitete vorher auch mit vielen Acts der New Wave Szene. Was heraus kam war ein harter und rhythmischer Sound, der vor allem die Arbeit der Gitarristen Fripp und Belew featured, allerdings auch von der gnadenlosen Rhythmik Levins und Brufords lebt. Die drei Alben waren recht erfolgreich und dürften für Gitarristen ein Schmankerl darstellen. Für klassische Prog-Fans dürften sie in der Summe etwas enttäuschend gewesen sein, allerdings kamen sie beim Publikum sehr gut an. Eine Ausnahme macht vielleicht Beat, auf dem Fripp moderne Stilistiken mit alten Prog-Elementen mischte. Das Album kam bei Konsumenten nicht so gut an. Nach Fertigstellung von Three Of A Perfect Pair stellte Fripp das Projekt King Crimson wieder einmal ein. Ab 1992 startete Fripp das Projekt King Crimson wieder an. Nachdem er sich überlegt hatte, was er in etwa wollte, kam dann überraschenderweise ein Sextett heraus. Mit dabei waren Fripp, Levin, Bruford und Belew plus Pat Mastelotto und Trey Gunn. Es folgten wieder drei Alben - Vroom, Thrak und THRaKaTTaK. Soundmäßig lag das in der Nähe der drei Vorgängeralben. Wieder mit viel Gitarre, diesmal etwas härter und vielleicht teilweise noch etwas freier. Nach dem dritten Album wurde diese Formation aufgelöst und in diverse Fraktate aufgeteilt (so genannte ProjeKcts). Nach Ende der ProjeKcts Phase gingen Bruford und Levin. Fripp nahm dann 2000 mit Belew, Gunn und Mastelotto das Album The ConstruKction of Light auf. Stilistisch stand es in der Tradtion der härteren drei Vorgängeralben. Ähnliches gilt für The Power To Believe. Man spricht davon, dass King Crimson sich 2008 wieder Live zeigen will. Dann mutmaßlich in der Besetzung Fripp, Belew, Levin und Gavin Harrison.
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