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Info und Diskographie Bruce Springsteen

Bruce Springsteen kommt aus New Jersey in den USA, ist 1949 geboren und zählten zu den wichtigsten Rockmusikern überhaupt. Von seiner Band bekam er einst den Spitznamen The Boss verpasst, den man dann allgemein übernommen hat. Das zeigt in etwa seinen Stellenwert, Springsteen wird als Identifikationsfigur anerkannt. Springsteen hat es geschafft, als Singer Songwriter so etwas wie die Nachfolge von Bob Dylan anzutreten. Springsteen schreibt persönliche und auch kritische Texte. Die Menschen können sich anscheinend sehr gut damit identifizieren und nehmen Springsteen fast jedes Wort ab.

Springsteen spielte 1965 das erste mal in einer Band mit. Bis 1971 spielte er in weiteren Bands mit. Dort konnte er erste kleine Erfolge feiern. 1971 gründete er dann die Bruce Springseen Band, aus ihr heraus entstand die E-Street Band. 1973 erschien dann sein Debütalbum Greetings From Asbury Park, N.J. Das Album war nicht sehr erfolgreich. Es galt als wenig innovativ, die Texte waren den Menschen zu bilderreich. Allerdings konnte Springsteen damit schon eine erste Duftmarke setzen. Im geschichtlichen Rückblick wird das Album auch deutlich höher bewertet. Auch das nächste Album The Wild, The Innocent & The E-Street Shuffle wurde kein kommerzieller Erfolg. Ebenso wie das Debütalbum wird dieses Album heute als eines der wichtigsten Alben von Springsteen betrachtet. 1975 gelang Springsteen dann mit Born To Run. Das Album wurde damals von den Kritikern geradezu nach oben gelobt. Vielleicht war das eine Art Wiedergutmachung für die schwachen Kritiken der beiden ersten Alben. Denn heute sieht man Born To Run durchaus kritischer. Aber Springsteen gelang damit endgültig der Durchbruch. Er etablierte sich als einer der wichtigsten Singer Songwriter in den USA.

1978 erschien das erfolgreiche Album Darkness on the Edge of Town. Bei Springsteen begann eine musikalische Veränderung, die mehr in Richtung Rock ging. Mit dem nächsten Album The River legte Springsteen ein Album ab, das seine gesamte stilistische Bandbreite von Folk über Country bis Rock zeigte. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf der Rockmusik. So war auch der Tophit Hungry Hearts ein ausgewachsener Rocksong. Aber Springsteen wäre nicht er selbst, wenn er die Leute nicht doch wieder mal verwirrte. 1982 erschien mit dem Album Nebraska ein komplett akustisches Album. Aber 1984 kam dann die Kehrtwende zum eher einfachen Rock. Mit Born In The USA legte Springsteen ein reines Rockalbum vor, das sein erfolgreichstes Album überhaupt werden sollte. Danach folge mit Tunnel Of Love ein weiteres rockiges Album, tendierte dort aber auch zu poppigen Melodien. Das führte er auf Human Touch und Lucky Town in etwa fort. Obwohl er weiter gut charten konnte, entwickelten sich die Verkaufszahlen zurück.

Im Jahr 1995 erscheint dann praktisch ein Soloalbum vom Boss. Auf The Ghost Of Tom Joad spielt Springsteen fast alles selbst ein. Es ist mehr eine Art akustisches Hörspiel, inspiriert von Steinbeck. Der Erfolg hält sich in Grenzen. Danach hörte man, abgesehen von ein paar Filmmusiken wie z. B. The Streets Of Philadelphia, lange nichts mehr von Springsteen bzw. der E-Street Band. Erst im Jahr 2002 erschien dann das Album The Rising. Das Album wurde ein großer Erfolg, auch wenn es von der Kritik zuerst weniger gut aufgenommen wurde. The Rising wurde für Grammys nominiert, auch die Kritiker zeigen sich später versöhnlicher und beurteilten das Album besser. Mit dem 2005er Album Devils & Dust ging Springsteen noch einen Schritt weiter und spielte vor allem akustisches Material ein. Das Album schoss auf Platz 1 der meisten Charts, die Kritiker mochten das Album. Die Fans jedoch waren insgesamt etwas verwirrt. 2006 ging der Boss noch weiter und beschäftigte sich intensiv mit seinen Folk Wurzeln und da speziell mit einem der größten Musiker des US-Folk, Pete Seeger. Das Ergebnis waren die Seeger Sessions. Das Album konnte sich nicht mehr ganz so erfolgreich platzieren und stieß nicht auf die ganz große Resonanz der Fans. Entwarnung für die Fans gab es aber 2007, als Springsteen mit dem Album Magic endlich wieder ein rockigeres Album im traditionellen Springsteen-Sound herausbrachte. Im Jahr 2009 legte der Boss dann mit Working On A Dream erneut ein recht erfolgreiches Album vor, das jedoch nicht ganz so einhellig mit guten Kritiken belegt wurde. Vergleichsweise besser bewertet wurde das inhaltlich sehr direkt Album Wrecking Ball, das Springsteen Anfang März 2012 veröffentlichte.

 

Diskographie Bruce Springsteen

Studioalben

Live, Compilations

  • 1986 Live / 1975 – 85
  • 1987 Chimes of Freedom (Live-EP)
  • 1993 In Concert / MTV Plugged
  • 2001 Live in New York City
  • 2003 Live in Barcelona
  • 2005 VH-1 Storytellers Live
  • 2006 Hammersmith Odeon, Live London ’75
  • 2007 Live in Dublin
CD-Tipps:

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