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CD Kritik Dream Theater - Images And WordsAnzeigeTitel: Images And Words Erscheinungsjahr: 1992 Genre: ProgRock Bewertung: ![]()
Images And Words erschien im Jahr 1992. Es war das zweite offizielle Studioalbum der Band Dream Theater und das erste mit dem Sänger James LaBrie. Das Album markiert einen Meilenstein des Prog-Metal bzw. des moderne Prog-Rock. In den USA erreichten Dream Theater mit dem Album immerhin Rang 61 der Charts und erhielten Gold. Die Kritiken zu dem Album fielen insgesamt sehr gut aus. Die Band hatte sich nach dem Debütalbum vom alten Sänger Charlie Dominici getrennt. Nach längerer Suche fiel die Wahl dann auf den Kanadier James LaBrie. Sonst blieb alles beim Alten, die Band bestand aus John Petrucci (guitars backing vocals), John Myung (bass), Kevin Moore (keyboards) und Mike Portnoy (drums, percussion). Die Band ließ sich dann etwas Zeit, um dieses zweite Album vorzulegen. Die Zeit wurde wohl gut genutzt. Denn Images And Words wirkt deutlich ausgereifter und soundtechnisch besser als das Debütalbum When Dream And Day Unite Die Band bietet einen Mix aus härterem Rock und klassischem Prog-Rock. Dabei wurden die Heavy Anteile deutlich heruntergefahren - auch wenn Metallica das eine oder andere Mal grüßen lassen. Die Band zitiert hier oft, aber gekonnt, in der Musikhistorie. Vor allem Gitarrist Petrucci zitiert gerne Gitarristen wie Steve Vai, Steve Morse, David Gilmour oder auch mal Allan Holdsworth. Die Songs: Pull Me Under ist ein schönes Heavy Stück. Der Song beginnt atmosphärisch, wird dann aber rockig mit einem schönen Heavy Riff. Der Refrain ist recht eingängig gestaltet. Einen schönen Instrumentalpart hört man ab 2:38, der wird später noch mal wiederholt. Another Day ist eine wunderschöne Ballade. Das Intro ist gut gelungen, schön ist der Einsatz des Sopransaxofons. Der Saxofonbeitrag stammt von Jay Beckenstein (Spyro Gyra). Im Refrain wird der Song etwas härter. Äußerst gelungen ist das Gitarrensolo von Petrucci. Der zeigt, dass er nicht nur schnell spielen kann, sondern auch gefühlvoll. Take The Time ist rockig und groovig angelegt, klingt aber auch etwas spacig. Schön sind die funky Parts, der Refrain ist wieder eingängig und gut gelungen. Surrounded beginnt balladesk und entwickelt sich dann zu einen angenehmen Neo-Prog Song. Metropolis Pt. 1 zählt zu den ersten wichtigen Songs der Band. Er bildet die Grundidee zum Konzeptalbum Metropolis 2. Der Song bietet Prog-Metal mit teilweise abgedrehten Instrumentalparts, die stellenweise fast schon zappaesk klingen. Under A Glass Moon ist ingesamt recht heavy angelegt. Fulminant ist Petruccis Gitarrensolo ab ab 4:37, welches einmal mehr Maßstäbe setzt. Auch der folgende Instrumentalpart hat es in sich, die Interaktion speziell von Petrucci und Moore ist sehr gut gelungen. Wait For Sleep ist eine wunderschöne Pianoballade, bei der man fast die eine oder andere Träne verdrücken will. Abgeschlossen wird das Album mit dem Song Learning To Live. Der klingt immer stark nach klassischem 70erJahre Prog. Zum Ende bietet die Band hier einen majestätischen Part, der ungemein ergreifend wirkt. Gegenüber dem Debütalbum würde ich dieses Album als einen Quantensprung bezeichnen. Das klingt stellenweise fast schon genial, die Musiker zeigen immer wieder ihre profunde Musikalität. Neu ist das alles nie, aber es wird einfach verdammt gut dargeboten. Vielleicht legte die Band damit den Grundstein für den Prog-Metal. Nicht zuletzt deshalb kann man dieses Album zu den Meilensteinen der Rockmusik zählen.
Rezensent: MP
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