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| Startseite » Rezensionen von A - Z » Alan Parsons Project - Tales Of Mystery And Imagination | |||||
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Titel: Tales Of Mystery And Imagionation Erscheinungsjahr: 1976 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Als 1976 dieses Album herauskam, hatte ich das mit dem Lesen so einigermaßen im Griff. Und ich begann mich für Edgar Allan Poe zu interessieren (das geht wohl vielen Jugendlichen so). Seine Stories hatten so etwas Mystisches und Geheimnisvolles. Manchmal waren sie angsterregend und schrecklich (man hatte damals noch nicht so viele Horrorfilme produziert...). Außerdem war ich noch ein recht junger Rockmusikhörer. Da erschien aus heiterem Himmel dieses Album. Es wurde auf SWR 3 komplett vorgestellt (damals gab es so etwas noch). Und ich war beeindruckt. Da hatte jemand diese Stimmung von Poe richtig gut umgesetzt. Nur wusste anfangs überhaupt niemand, wer das war. Ich begann schon zu überlegen, ob da nicht etwa Edgar Allan Poe selbst damit zu tun hatte. Ich hatte nie geglaubt, dass er 1849 wirklich gestorben war. Wahrscheinlich wurde er lebendig begraben und produzierte dann 1976 - nein! Der Musik Express war es dann, der uns alle erlöste. Alan Parsons Project war ein Project von Alan Parsons und Eric Woolfson. Woolfson war Musiker und ein ziemlich alter Hase im Geschäft. Er schrieb mehr oder weniger die Songs. Alan Parsons war "nur" Tontechniker, aber ein ziemlich begnadeter. Er war z. B. wesentlich für die Pink Floyd Scheibe The Dark Side Of The Moon verantwortlich und produzierte wohl schon Abbey Road von den Beatles. Also auch ein alter Hase. Das war also diese Band. Sie nahmen sich einige sehr versierte Musiker mit dazu und produzierten mal eben das Debütalbum Tales Of Mystery And Imagination. Wenn Parsons produziert, dann heißt das eines: Perfektion. Alan Parsons Produkte sind nie extrem mitreißend, aber immer irgendwie perfekt. Wobei ich den ersten Produktionen noch den Hauch von Emotion zugestehe. Alles was später kam, war eher belangloser überproduzierter Pop. Dieses vorliegende Album war aber wirklich klasse. Damals kam die Scheibe bei den meisten Rockfans extrem gut an, auch wenn sich heute viele davon distanzieren. Was für mich faszinierend war: Parsons und Woolfson schafften es wirklich, diese typische Edgar Allan Poe Stimmung perfekt auf Platte zu pressen. Die Instrumentalsongs sind alle sehr gut anzuhören. Die Melodien schmeicheln sich ins Ohr, sind mal lieblich, mal unheimlich und mysteriös. Die meisten Nummern sind ruhig bzw. tempomäßig medium, einige Balladen sind dabei. Wenige Nummern sind rockig gehalten - aber dann sehr gut. Viel erinnert an Pink Floyd in Hochform, manchmal erinnert mich die Musik an den frühen Mike Batt. Und wie gesagt: immer gut gemacht. Für mich zählt der Erstling von Parsons zu den Meilensteinen der Rockmusik. Er sorgte damals für sehr viel Aufsehen und war eine der wichtigsten Platten des Jahres. Mit I Robot und vielleicht noch Pyramid gehört das Album zum Besten was Parsons und Woolfson je produzierten. Das Album sollte in keiner guten Sammlung fehlen. Die Tracks:
Rezensent: MP |
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