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Albumbesprechung Mike Oldfield - Five Miles Out

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Interpret: Mike Oldfield

Titel: Five Miles Out

Erscheinungsjahr: 1982

Genre: Prog-Rock, Rock

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen
(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Five Miles Out war das siebte Studioalbum von Mike Oldfield, es erschien im Jahr 1982. Das Album knüpfte konzeptionell an die Vorgängeralben an. Oldfield versuchte sich an einer Mischung aus Prog-Rock und recht kommerziellen Ideen. Diesen Stilmix behielt Oldfield bei und konnte damit einige seiner größten Singlehits erzielen. Wieder bediente sich Oldfield einiger Gastmusiker, wobei Maggie Reilly, Tim Cross, Rick Fenn und Morris Pert nahezu auf dem kompletten Album zu hören sind. Man kann hier praktisch von einer festen Band Oldfields sprechen. Andere Musiker hatten kurze Gastauftritte (Mike Frye, Paddy Moloney, Carl Palmer und Graham Broad).

Five Miles Out wurde ein guter kommerzieller Erfolg, Oldfield konnte die weniger erfolgreichen Vorgänger Platinum und QE2 vergessen machen. Das Konzept des Albums (ein ganz langer Song plus einigen mehr oder weniger kurzen Songs), behielt Oldfield für die nächsten Alben bei.

Die Songs:

Taurus II setzt die auf QE2 begonnen Taurus Trilogie fort. Der Song wurde für eine LP-Seite konzipiert und ist immerhin knapp 25 Minuten lang. Insgesamt richtet sich der Song eher an die alten Oldfield Fans. Das Hauptthema wird im Verlauf des Stückes mehrfach aufgenommen und in leichten Variationen wiederholt. Der Song ist abwechslungsreich, mit rockigen und folkigen Tönen. Bemerkenswert sind die Vocalparts von Maggie Reilly und der Bagpipe Part von Moloney.

Die zweite LP Seite war insgesamt kommerzieller gehalten. Den Anfang macht der Song Family Man. Obwohl der von Maggie Reilly gesungene Titel ein recht kommerzieller Song ist, kann Family Man mit schönen instrumentalen Ideen überzeugen. Orabidoo ist ein Instrumental, das einige der Motive aus Taurus II aufnimmt und variiert. Orabidoo besitzt einige schöne Momente, klingt mit dem Glockenspiel manchmal fast kinderliedmäßig und stellenweise angenehm prog-rockig. Mount Teide ist ein weiteres Instrumental. Carl Palmer an den Drums kann sich auf dem atmosphärischen Song kaum in Szene setzen. Five Miles Out beendet das Album recht kommerziell. Der Popsong wird von Maggie Reilly und Mike Oldfield gesungen.

Mit Five Miles Out konnte Mike Oldfield, aus meiner Sicht, die beiden relativ schwachen Vorgängeralben vergessen machen. Das Konzept des Albums ging gut auf. Taurus II und Orabidoo stehen in der Tradition alter Oldfield Werke. Dazu drei kürzere Songs, von denen Family Man und Five Miles Out recht erfolgreich waren. Das passt insgesamt gut.

Trackliste

  1. Taurus II 24:43
  2. Family Man 3:46
  3. Orabidoo 13:03
  4. Mount Teide 4:11
  5. Five Miles Out 4:17

Rezensent: MP