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Info und Diskographie Lenny Kravitz

Lenny Kravitz ist ein US-amerikanischer Musiker. Geboren wurde Kravitz im Jahr 1964 in Brooklyn, New York. Kravitz macht eine Musik, auf welche er Begriff Retro sicherlich ganz gut passt. Er lässt mit Vorliebe Sounds der 1960er und 1970er in seine Musik einfließen, und macht daraus eigene Songs. Dabei zitiert Lenny Kravitz gerne Acts aus Pop, Rock, Funk und Soul. Typisch sind seine Anspielungen auf Jimi Hendrix, Led Zeppelin, die Beatles und auf alles, was aus dem Bereich Funk und Soul kommt. Kravitz selbst ist Multiinstrumentalist und spielt des öfteren seine Werke komplett selbst ein.

Lenny Kravitz kam schon früh zur Musik. So richtig los ging es aber erst um 1980. Kravitz nahm dann etliche Demos auf, erhielt lange Zeit keinen Plattenvertrag. Erst im Jahr 1989 bekam er einen Vertrag und veröffentlichte im selben Jahr sein Debütalbum Let Love Rule. Kravitz konnte mit dem Album zwar sowohl in den USA als auch im UK in die Charts einziehen, aber zu Platzierungen unter den Top 50 reichte es noch nicht. Allerdings konnte Kravitz mit seinem bedingungslosen Retro-Rock schon für Aufsehen sorgen. 1991 folgte dann das Album Mama Said, mit dem Kravitz dann schon wesentlich erfolgreicher war. In den USA schaffte er einen Platzierung in den Top 40. Überraschenderweise lief das Album im UK noch viel besser. Dort erreichte Kravitz mit Mama Said Platz 8 der Charts. Noch besser lief es mit dem nächsten Album Are You Gonna Go My Way, das sowohl in den USA als auch im UK auf Platz 1 der Charts vorstieß. Die gleichnamige Single lief ebenfalls sehr gut. Kravitz konnte sich nun auch in anderen Ländern Europas mit seinem Retro Rock bekannt machen. Das Album Are You Gonna Go My Way wird von Kritikern und Fans als das beste Album bezeichnet, das Lenny Kravitz je herausbrachte.

Das Album Circus lief dann fast noch besser. Kravitz schaffte zwar keine absoluten Topplatzierung, dafür konnte es nun in vielen europäischen Ländern recht hoch charten. Allerdings zeigten sich immer mehr Kritiker unzufrieden mit der Musik von Kravitz. Man erwartete eigentlich nach den ersten Alben, dass in Kravitz eine Konkurrenz zu Prince wächst. Kravitz hielt jedoch relativ bedingungslos am Retro Konzept fest. Circus klang relativ rockig und zitierte vor allem Led Zeppelin. Der New Musical Express bescheinigte Kravitz lapidar ein "marginales Talent".

Mit dem nächsten Album 5 bestätigte er den Trend. Das Album lief nicht schlecht. Angetrieben von der sehr erfolgreichen Single Fly Away konnte sich das Album zwar gut verkaufen, aber zu den ganz hohen Chartplatzierungen reichte es nicht. Wieder waren die Kritiker geteilter Meinung und oft nicht sehr zufrieden. Auffällig war die Abkehr von den rockigen Sounds. Dafür wandte sich Kravitz auf diesem Album in starkem Maß dem klassischen Funk zu. Das folgende Greatest Hits Album lief dann sehr gut und verkaufte sich blendend. Es kam in den USA bis auf Platz 2 der Charts. Ein Jahr später erschien das Album Lenny. Mit dem Album wurde ein gewisser Abwärtstrend eingeleitet, der mit dem nächsten Album Baptism fortgesetzt wurde. Lenny zog sich eine Weile zurück und veröffentlichte im Jahr 2008 das Album It Is Time For A Love Revolution. Das Album lief überraschend gut und konnte sehr gut charten. Es kam in den USA immerhin auf Platz 4, lief dieses Mal aber im UK relativ schlecht. Die ausgekoppelte Single I'll Be Waiting konnte vor allem auf den guten Kravitz-Märkten Österreich, Schweiz und Deutschland hoch charten.

 

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