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CD-Kritik Amy Winehouse - Back To BlackAnzeigeTitel: Back To Black Erscheinungsjahr: 2006 Genre: Soul-Jazz, R&B, Ska Bewertung: ![]()
Back To Black ist das zweite Studio Album von Amy Winehouse. Das Album erschien im Jahr 2006 und war sehr erfolgreich. Es erhielt äußerst gute Kritiken, die Fans mochten das Album. Mit Rehab konnte Amy einen weltweiten Hit landen. Bei Kritikern kam vor allem die tolle Jazz- und Soul-Stimmung des Albums an, welche durch einen Vintage Produktionsstil stellenweise sehr an die Klassiker aus Soul und Jazz erinnert. Die Songs waren allesamt recht gut gelungen und Amy Winehouse auf den musikalischen Leib geschneidert. Unzählige Musikmagazine wählten das Album in ihre Top 10 Listings für 2006. Bei den Grammy Awards fielen immerhin fünf Grammies ab. Das Album hatte sich bis 2008 über 11 Millionen mal verkauft. Das ist im Downloadzeitalter überragend. Die Songs: Rehab ist eine klassische soulige Nummer in recht modernem Gewand. Winehouse singt den eingängigen Song schön soulig und rauchig. You Know I'm No Good klingt anders als Rehab. Ein Song, der eher im modernen R&B beheimatet ist - allerdings trotzdem genug Anleihen klassischer Songs besitzt. Me & Mr Jones klingt dagegen wieder äußerst retro. Winehouse performt die gospelige und soulige Nummer, die man von schwarzen Sängerinnen der 1950ern und 1960ern kennt, gekonnt. Just Friends beginnt jazzig, mit einer rauchig singenden Winhouse. Danach erstaunt der Song mit Anklängen an Ska und Reggae. Back to Black ähnelt von der Grundanlage dem Song Rehab. Auch Back To Black hat wieder diesen unglaublichen Retro Sound. Dazu singt Winehouse überzeugend. Love Is a Losing Game bleibt dem Genre Soul-Jazz treu und überzeugt als schöne soulige Ballade, die wieder sehr retro klingt. Tears Dry on Their Own ist eine schön abwechslungsreich instrumentierte Nummer, die wieder irgendwo im Bereich Soul bis Jazz und R&B angesiedelt ist. Wake Up Alone hat den Touch einer schmalzigen Ballade der 1950er Rock'n'Roll Phase. Auch hier überzeugt das Konzept und vor allem Winehouse. Some Unholy War startet im Ben. E King Stil. Danach entwickelt sich wieder eine stimmige Soulnummer. He Can Only Hold Her hört sich, mit Anleihen an Soul und Gospel, wieder ein wenig nach den Balladen der 1950er an. Back To Black von Amy Winehouse überzeugt mich auf ganzer Linie. Es ist nicht so, das Amy ein Genre neu erfindet. Aber sie interpretiert es derart gekonnt und geschmeidig, dass man sich dem Flair der 1950er und 1960er kaum entziehen kann. Die Songs stehen eindeutig in der Tradition dieser Zeit und klingen sehr retro. Amy Winehouse rundet das mit ihrem stimmigen Gesang ab. Das Album ist sehr hörenswert und weist wenige Schwachpunkte auf. Was man vielleicht bemängeln könnte, ist diese extreme Retro-Ausrichtung. Das Album klingt stellenweise wirklich wie ein beliebiges Soul-Album der 1960er.
Rezensent: MP Ins Album reinhören:
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