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Albumbesprechung Susan Weinert - Thoughts & MemoriesAnzeigeTitel: Thoughts & Memories Erscheinungsjahr: 2010 Genre: Instrumental, Unplugged, Jazz Fusion Bewertung: ![]()
Thoughts & Memories ist ein Album von Susan Weinert. Das Album erschien im August 2010. Susan Weinert bedient die akustischen Gitarren, ihr Mann Martin den akustischen Bass. An den Percussions ist David Kuckhermann zu hören. Susan Weinert ist ein bekannter Namen der Jazz-Szene, sie gehört zu den wenigen renommierten weiblichen Jazz-Gitarristen. Mit Thoughts & Memories legt Susan Weinert ein Unplugged Album vor. Das macht sich stilistisch durchaus bemerkbar. Neben Jazz Fusion fließen hier auch viele Elemente aus Latin, Klassik und auch Folk ein. Schon mit dem ersten Song Zuzia legt Weinert einen Mix aus Klassik, Flamenco und etwas Jazz Fusion vor. Etwas bewegter, mit mehr Jazz Fusion Elementen, wirkt der zweite Track Chinatown. Pablo tendiert noch stärker Richtung Jazz Fusion und wirkt insgesamt verspielter. Innere Ruhe ist ein Song, welcher im Gedenken an Klaus Peter Weinert verfasst wurde. Der Song wirkt sehr getragen, interessant sind die Percussionparts - besonders zu Beginn des Songs. Red & Blue groovt, im Vergleich zum Vorgängersong, gut los. Wie der Name vermuten lässt, sind die bluesigen Parts hier recht deutlich vernehmbar. So und so ähnlich macht Susan Weinert weiter. Da es sich um ein Unplugged Album handelt, geht die Band nie extrem aus sich heraus. Allerdings werden dafür sehr stimmungsvolle Songs präsentiert. Susan Weinert spielt, wie gewohnt, sehr schöne Lines mit schönen Voicings ein. Dazu wird sie von Martin Weinert kongenial unterstützt. David Kuckhermann füllt die Räume mit seinem einfallsreichen Percussionspiel. Es ist nicht gerade überraschend, dass man von Susan Weinert gute Alben zu hören bekommt. Sie gehört zu den besten Jazz-Gitarristinnen der Welt. Dazu hat sie in Martin Weinert einen Top-Bassisten und in David Kuckhermann einen bemerkenswert guten Percussionisten an ihrer Seite. Musikalisch ist das auf einem hohen Niveau angesiedelt. Dazu sind die Songs auch noch gut gelungen, oft verbreiten die Instrumentals eine fast schon meditative Stimmung. Auch wenn Weinert aus dem Bereich Jazz-Fusion kommt, so könnte das Album auch Freunde stimmungsvoller Instrumentalmusik überzeugen. Für Gitarristen ist das Album sowieso äußerst empfehlenswert.
Rezensent: MP |