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Albumbesprechung Tokio Hotel - Schrei

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Interpret: Tokio Hotel

Titel: Schrei

Erscheinungsjahr: 2005

Genre: Rock bis Nu Metal

Bewertung: Wertung: 5 von 10 Sternen
(5/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Schrei ist der Titel eines Tokio Hotel Albums aus dem Jahr 2005. Die Band Tokio Hotel ist eine der bekanntesten Teenie-Bands in Deutschland. Ihre Bekanntheit nimmt auch im Ausland sprunghaft zu. Das erstaunt, denn die Band nutzt praktisch nur deutsche Texte. Über die Band muss man nicht besonders viel schreiben. Die Presse übernimmt das, über die Band wird permanent irgendwo irgendetwas berichtet.

Tokio Hotel muss man vielleicht aus der Reihe massenkompatibler Bands mit jungen Musikern herausheben. Immerhin kam die Band nicht über ein Casting bzw. irgendeine TV-Show. Hier sind gewisse Vergleiche mit Echt erlaubt, wobei Tokio Hotel deutlich härter und auffälliger agiert, als es Echt jemals getan haben.

Das vorliegende Album bewegt sich irgendwo zwischen Rock und NuMetal. Der erste Song Schrei wurde ein großer Hit. Der zweite Song Durch den Monsun war nicht minder erfolgreich, liegt aber musikalisch im softeren Bereich. So und so ähnlich geht es eigentlich auch weiter. Mal gibt es härteren Rock, mal balladeskes Material, selten punkiges Material. Die Titel sind gut eingespielt, die Produktion der Scheibe ist gut. Der Sänger ist nicht schlecht, das Songmaterial ist ordentlich. Und das war es auch schon. Tokio Hotel richtet sich an eine bestimmte Klientel und kommt dort gut an. Das ist gut und richtig so, das ist ihr Markt. Tokio Hotel gefallen auch einigen älteren Menschen (wie ich mal gelesen habe). Auch das ist in Ordnung. Ich finde das Album in Ordnung, aber mehr auch nicht. Musik in der Richtung habe ich schon aufregender gehört.



Trackliste
  1. Schrei
  2. Durch den Monsun
  3. Leb die Sekunde
  4. Rette mich
  5. Freunde bleiben
  6. Ich bin nich ich
  7. Wenn nichts mehr geht
  8. Lass uns hier raus
  9. Gegen meinen Willen
  10. Jung und nicht mehr jugendfrei
  11. Der letzte Tag
  12. Unendlichkeit

Rezensent: MP