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CD-Kritik Simon & Garfunkel - Bridge Over Troubled WaterAnzeigeTitel: Bridge Over Troubled Water Erscheinungsjahr: 1970 Genre: Pop/Singer Songwriter Bewertung: ![]()
Bridge over Troubled Water ist das fünfte Studioalbum von Simon And Garfunkel. Das Album wurde im Januar 1970 veröffentlicht und war für lange Zeit das letzte Studioalbum von Simon And Garfunkel. Das Album war extrem erfolgreich. Es erreichte u. a. in den USA Rang 1 der US Billboard Charts und gewann insgesamt sechs Grammies. Auch in Großbritannien war das Album äußerst erfolgreich, stieß dort gleich mehrmals auf Rang 1 der Charts vor und zählt dort immer noch zu den bestverkauften Alben überhaupt. Bis heute hat sich das Album ca. 25 Millionen mal verkauft und gehört damit zu den bestverkauften Alben der Popgeschichte. Stellenweise wirkt diese Musik heute etwas angestaubt. Aber Paul Simon ist ein begnadeter Songwriter, Art Garfunkel ist ein außergewöhnlicher Sänger. Das Album markierte den Höhepunkt ihres Schaffens und gleichzeitig auch das Ende. Denn nach Erscheinen dieses Albums trennten sich ihre Wege für lange Zeit. Der Macher Simon hatte keinen Bock mehr, im Schatten des Frontmannes Garfunkel zu stehen. Zum Album: Der Opener und Titelsong ist ein Klassiker von Simon And Garfunkel und sicherlich ein Evergreen der Popmusik. Bridge Over Troubled Water ist ein unglaublich emotionaler Titel, der sicherlich von vielen krisengeschüttelten Menschen zum persönlichen Top-Hit gekürt wurde. Danach folgt El Condor Pasa. Der Song erinnert an Indios, die in den Fußgängerzonen musizieren. Mit dem fröhlich klingenden Cecilia folgt ein weiterer Bandklassiker. Der nächste Song fällt für mich etwas ab - Keep The Customer Satisfied klingt überproduziert und will nicht so recht zum Rest des Albums passen. Das krasse Gegenteil ist der schöne Song So Long Frank Lloyd Wright. Danach folgt einer der bekanntesten Gitarren-Lehrbuchsongs überhaupt - The Boxer. Mit Baby Driver wird es lustig. Der verschmitzte Song hat einen guten Drive. Ganz anders klingt dann wieder The Only Living Boy in New York. Der ruhige und etwas melancholische Song glänzt mit seiner schönen Melodie. Mehr nach vorne geht der nächste Song, Why Don't You Write Me. Mit Bye, Bye Love folgt eine Coverversion des Bryant Songs. Es handelt sich dabei in jeder Hinsicht um einen Klassiker. Mir wäre eine weiterer Simon Song lieber gewesen. Einen schönen Abschluss bildet dann aber der Song For The Asking. Wie gesagt, klingt das Album heute etwas angestaubt. Gut gelungen ist der Wechsel zwischen ruhigen und melancholischen Songs auf der einen Seite und etwas schwungvolleren Songs auf der anderen Seite. Das Album ist ein Meilenstein der Musikgeschichte. Zum Meilenstein fehlt mir persönlich etwas, ich kenne bessere Simon & Garfunkel Alben. Aber mit dem Titelsong alleine legen Simon And Garfunkel ein Pfund vor, welches alleine einen Hauptteil des Reizes ausmacht. Dazu noch das Schwergewicht The Boxer und die kleinen Simon-Meisterwerke wie So Long, Frank Lloyd Wright, The Only Living Boy in New York oder der Song For The Asking - das verleiht dem Album schon einen gewissen (zeitlosen) Reiz.
Rezensent: MP
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