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CD-Kritik: R.E.M - Around The SunAnzeigeTitel: Around The Sun Erscheinungsjahr: 2004 Genre: Rock, Alternative-Rock Bewertung: ![]()
Around The Sun war das dreizehnte Album der Band R.E.M. In den USA verfehlte die Band zum ersten mal die Top 10, im UK schaffte sie dagegen Rang 1 der Charts. Das Album verkaufte sich bis 2007 weltweit ca. 2 Millionen mal, allerdings setzte die Band in den USA nur ca. 232.000 Alben ab. Das Album wurde sehr zurückhaltend von Kritikern bewertet. Selbst die Band kam später wohl mit dem Album nicht mehr zurecht. Peter Buck bezeichnete das Album nach dem Release des nächsten Albums Accelerate als "das, nach was es klang - eine Gruppe Leute die so gelangweilt waren mit dem Material, dass sie es heute nicht mehr leiden können" Die Songs: Leaving New York beginnt zurückhaltend. Der simple Popsong klingt etwas melancholisch und bietet keine Höhepunkte. Electron Blue ist ein moderater Song, der auch etwas spannungsarm wirkt. The Outsiders (feat. Q-Tip) ist ebenfalls ein zurückhaltender Song, der allerdings an alte Qualitäten erinnert. Make It All Okay wirkt wie ein klassischer SingerSongwriter Song, während Final Straw an alte Folksongs bzw. Protestsongs erinnert. Ziemlich bedeutungslos wirkt die Ballade I Wanted to Be Wrong. Wanderlust ist ein etwas bewegterer Titel und klingt einigermaßen abwechslungsreich. Boy in the Well ist ein relativ schwermütiger Song mit sehr moderatem Tempo, der wiederum etwas höhepunktlos vor sich hin plätschert. Aftermath erinnert an alte Pop-orientierte Balladen der Band. High Speed Train wirkt etwas düster, klingt aber im Vergleich zum bedeutungslosen Song The Worst Joke Ever ganz ordentlich. The Ascent of Man kann mit einigen schönen und leicht schrägen Ideen überraschen. Around the Sun beendet das Album eingänig und pop-orientiert. Insgesamt muss man sagen, dass die Band R.E.M mit dem Album Around The Sun etwas enttäuscht. Die Band schreibt durchaus gute Songs - d. h. die Grundideen sind gut. Aber die Songs bleiben ziemlich spannungsarm. Das plätschert dann oft etwas höhepunktlos vor sich hin. Die ganz großen Songs und Ideen fehlen dem Album.
Rezensent: MP
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