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| Startseite » Rezensionen von A - Z » Ocean Colour Scene - Moseley Shoals. | ||
Albumbesprechung Ocean Colour Scene - Moseley ShoalsAnzeigeTitel: Moseley Shoals Erscheinungsjahr: 1996 Genre: Brit-Pop, Alternative-Rock Bewertung: ![]()
Moseley Shoals ist das zweite Album der englischen Band Ocean Colour Scene. Es erschien im Jahr 1996, noch auf dem Höhepunkt des Brit Pop. Deshalb wird das Album allgemein dem Brit-Pop zugeordnet, es hat aber sicherlich auch Ansätze des Alternative Rock. Das Album wurde von Kritikern in der Regel hoch bewertet und wird in Fachkreisen zu den Meilensteinen der Rockmusik gezählt. Die Band schaffte mit dem Album den Durchbruch. In England erreichte das Album Platz 2 der Charts. Bis Ende 1996 verkaufte sich das Album insgesamt 1,3 Millionen mal. Es dürfte damit das erfolgreichste Album der Band sein, auch wenn es das nächste Album Marchin' Already bis auf Platz 1 der Charts schaffte. Die Songs: The Riverboat Song war die erste ausgekoppelte Single des Albums. Durch intensives Airplay auf TFI Friday wurde der Song sehr bekannt. Der Song klingt stark nach Bluesrockbands des 1960er Bluesrevival. Tatsächlich hätte der Song wohl auch gut in der Zeit laufen können, das klingt sehr retro. The Day We Caught The Train gehört zu den bekanntesten Songs der Band. Der Song schaffte es bis auf Platz vier der Charts. Stellenweise zitiert die Band hier stark die Beatles, man wartet manchmal schon fast darauf, dass die Band I am The Walrus singt. The Circle wurde auch ausgekoppelt und schaffte es in die Top 10 der Charts. Der Song klingt soft und recht eingängig. Lining Your Pockets schöpft in balladesker Form aus dem britischen Pop der 1970er. Retro bleibt es mit Fleeting Mind. Der Song steht wieder im Zeichen der ausgehenden 1960er, dieses mal mit einer leicht psychedelischen Note und Anklängen an The Who. In die gleiche Zeit passt 40 Past Midnight. Der Song erinnert mich stark an Let's Spend The Night Together. One for the Road klingt wie ein Mix aus Stones und Eagles, während It's My Shadow wieder stark im Stil des englischen Beat der 1960er gehalten ist. Policemen and Pirates ist ein staubtrockener Rhythm And Blues, der an Pubrockbands aus der Postpunk Phase erinnert. The Downstream ist ein soulige und gospelige Ballade. You've Got It Bad war wieder einer der Songs, der es in die englische Tops 10 schaffte. Der Song geht schön ab und klingt wie ein Mix aus klassischen Stones und Alternative Rock. Get Away beginnt als versponnene Ballade, danach gibt die Band Gas. Das klingt ganz interessant und liegt eindeutig im US-Rock, mit einer gewissen Anleihe an den Southernrock. Etwas verwirrend ist dieses Album schon. Ocean Colour Scene präsentiert eine starke Mischung an guten Rocksongs. Das klingt immer extrem retro, die Band zitiert schon sehr stark die Beatles, Stones, Faces und The Who - jedoch auch etwas US-Rock. Die Band klingt damit auch anders als Oasis. Ocean Colour Scene hat vor allem die rockige Attitüde der 1960er aufgenommen. Das klingt dann auch wie eine Reise in die Vergangenheit - aber eine vergnügliche Reise. Die Band erfindet nichts neu, macht aber viel aus dem Alten. Der Stilmix von Ocean Colour Scene kann durchaus überzeugen.
Rezensent: MP Ins Album reinhören:
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