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Albumbesprechung Mooncry - A Mirror's Diary

Interpret: Mooncry

Titel: A Mirror's Diary

Erscheinungsjahr: 2013

Genre: Dark-Metal, Power-Metal, Symphonic-Metal

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

A Mirror's Day ist der Titel des neuen Albums der Band Mooncry. Das Album soll am 06.12.2013 über SAOL/CMM/H'art erscheinen.

Es ist das dritte Album der Band, die zum Zeitpunkt der Einspielung aus Sali Hasan (vocals), Berthold Miller (guitars), Enno Hahn (keys), Peter Zimre (drums) und Alex Schwenk (bass) besteht. Gegründet wurde die Band 2006 und damit bringen die Musiker einiges an Erfahrung mit.

Das merkt man diesem Album an. Mooncry haben sich stilistisch festgelegt auf einen Mix aus Gothic/Melodic-Dark Metal mit Anleihen an klassischen Metal, Thrash und Prog-Metal. In der Summe bedeutet das abwechslungsreiche Songs mit Einflüssen aus diesen verschiedenen Stilen des Metal.

Gleich mit dem Opener "Burning Curtains" legt die Band eine Art Blaupause dafür ab, was folgen soll. Das donnert tendenziell mit hartem Groove und melodischen Parts (vor allem Richtung Refrain) dahin. Unter dem Ganzen liegt ein Keyboard/Streicherteppich, die bei diesem Song vergleichsweise subtil wirkt. Der Gesang pendelt zwischen klassischem Shouting und Growling.

Die Band hält zwar am grundsätzlichen Konzept fest, versucht aber auch einiges an Abwechslung einzubringen: gregorianische Chöre auf "Puppet Crow", Sitarklänge auf "Scylla", Industrial-like Beginn auf "A Thousand Lives" oder eine Genre-typische Ballade mit "The Beast Within Me". Dazu gibt es immer wieder Ausflüge in den klassischen Metal bzw. Power-Metal. Manchmal erinnert mich das (vor allem in den sehr eingängigen Parts) an die Kollegen von Rage.

Fazit Bezogen auf das Metal-Genre legen Mooncry ein, für meinen Geschmack, gut gelungenes Album vor. Instrumental passt das, die Produktion ist ordentlich gelungen und die Songs besitzen in der Regel guten Druck gepaart mit catchy parts. Somit sollten Metal-Fans mehr als zufrieden sein. Grundsätzlich versucht die Band viel, was man positiv anmerken sollte. Jetzt könnte man noch am grundsätzlich Aufbau der Songs feilen. Die klingen trotz vielfältiger Einflüsse stellenweise austauschbar. Besonders die synthetisch klingenden Keyboard-/Orchestersounds tragen dazu bei. Das schmälert den Genuss etwas und das ist schade, denn diese Band kann was.

Trackliste

  1. Burning Curtains
  2. Puppet Crow
  3. Defamed Pride
  4. Scylla
  5. Reflections of Lies
  6. A Thousand Lives
  7. Pictures of Thee
  8. The Beast Within
  9. A Mirror's Diary
  10. Angel of Darkness

Rezensent: MP