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CD-Kritik: Herbert Grönemeyer - Bleibt Alles AndersAnzeigeTitel: Bleibt Alles Anders Erscheinungsjahr: 1998 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Bleibt Alles Anders ist ein Album von Herbert Grönemeyer. Es erschien im Jahr 1998 und war das zehnte Studioalbum von Grönemeyer. Mit dem Album Bleibt Alles Anders zeichnete sich kommerziell für Grönemeyer nach den Alben Luxus und Chaos wieder ein gewisser Aufwärtstrend ab, auch wenn es nicht an die großen Erfolge von Grönemeyer anknüpfen konnte. Das Album genießt bei Fans einen guten Ruf. Insgesamt war Bleibt Alles Anders rockig gehalten. Überraschend waren die vielen härteren Rockparts, die dem Album fast schon einen gewissen Alternative-Rock Touch verleihen. Die Songs: Nach Mir eröffnet das Album, mit Anleihen an den Alternative Rock, rockig. Bleibt Alles Anders beginnt zwar balladesk, rockt dann aber mit einigen experimentellen Parts angenehm. Fanatisch ist ein Song, der mit Hip-Hop Anklängen und leicht jazzigen Untertönen eher groovebetont daher kommt. Letzte Version ist wieder ein rockiger Song, der wiederum einen gewissen Alternative-Rock Touch aufweist. Ich Dreh Mich Um Dich klingt, abgesehen vom hohen Synthie-Anteil, nach typischer Grönemeyer Ballade. Energie ist wieder schön rockig angelegt. Die Gitarrensounds erinnern an Selig. Auch Neue Welt rockt, mit einigen experimentellen Parts, gut. Selbstmitleid erstaunt durch die üppige Instrumentierung. Die Ballade entspricht nicht dem gängigen Schema Grönemeyers. Interessant und ungewöhnlich klingen z. B. die Sitarparts. Stand Der Dinge ist ein Song, der stilistisch eher in Richtung Hip Hop bis R&B geht. Reines Herz mixt Elemente aus Hip Hop und Rock, wirkt aber etwas belanglos. Schmetterlinge Im Eis beendet das Album balladesk und etwas melancholisch. Grönemeyer variiert die Gesangsparts gut und bewahrt den Song damit vor Längen. Bleibt Alles Anders ist ein gelungenes Album von Herbert Grönemeyer. Das klingt größtenteils schön rockig. Dazu mixt Grönemeyer auch hier wieder Anteile aus Hip-Hop bzw. artverwandten Bereichen dazu. Der Mix ist Grönemeyer gut gelungen.
Rezensent: MP
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