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Albumbesprechung Peter Gabriel - Peter Gabriel (Car)AnzeigeTitel: Peter Gabriel Erscheinungsjahr: 1977 Genre: Rock, Prog-Rock Bewertung: ![]()
Peter Gabriel (auch I oder Car) ist das selbstbetitelte Debütalbum von Peter Gabriel. Das Album erschien im Jahr 1977. Mit den ersten Alben von Gabriel ist das etwas schwierig, denn die Alben hießen eigentlich alle nur Peter Gabriel. Häufig wurden sie daher über ihr Cover spezifiziert. In dem Fall sieht man auf dem Cover ein Auto, in dem Gabriel während Regen sitzt. Deshalb wird das Album häufig auch Car oder Rain genannt. Ebenso ist die Bezeichnung I für das erste Soloalbum gebräuchlich. Das Album war einigermaßen erfolgreich. im UK erreichte Gabriel Rang 7, in den USA Rang 38 der Charts. Stilistisch hörte man dem Album noch etwas vom Genesis Sound früherer Tage an, aber insgesamt weist das Debütalbum doch viele recht eingängige Songs und Ideen auf. Die Songs: Moribund the Burgermeister eröffnet das Album rockig, wobei man der Song mit einer subtilen prog-rockigen Note ausgestattet ist. Solsbury Hill wurde erfolgreich ausgekoppelt. Der Song zählt zu den bekanntesten Songs von Gabriel. In dem eher pop-orientierten Song verarbeitet Gabriel die Trennung von Genesis. Modern Love ist ein weiterer recht eingängiger Song, der aber etwas rockiger wirkt als Solsbury Hill. Excuse Me beginnt A-Capella und tendiert stilistisch in Richtung 20er Jahre Barbershop, was ganz lustig klingt. Humdrum beginnt als E-Piano Ballade. Gabriel macht daraus einen symphonischen Song mit progressiven Parts. Slowburn beginnt vergleichsweise hart rockend. Auch hier reichert Gabriel den Song mit progressiven Parts an. Waiting for the Big One tendiert in Richtung Bar Jazz. Down the Dolce Vita beginnt, durch Hinzunahme des London Symphony Orchestra, symphonisch und wird später rockiger mit gewissen progressiven Anteilen. Here Comes the Flood beginnt sehr atmosphärisch und entwickelt sich dann fast zu einem elegischen Song. Gabriel empfand den Song im Nachhinein als etwas überproduziert. Peter Gabriel lieferte, nach meinem Empfinden, ein ordentliches Debüt ab. Irgendwie pendelt Gabriel etwas unentschlossen zwischen diversen Stilen hin und her. Vielleicht waren die Erwartungen an Gabriel etwas hoch, aber es fehlen schon die ganz großen Momente. Alleine Solsbury Hill sticht etwas aus der Masse heraus, wobei es sich hier um einen sehr eingängigen Song handelt.
Rezensent: MP
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