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Info und Diskographie The O-Band/A Band Called O

Die O-Band/A Band Called O war eine Band aus England, genau gesagt kam die Band von der Insel Jersey, einer der Channel Islands zwischen England und Frankreich. Das erstaunt etwas. Die meisten würden die Band, zumindest nach ihren letzten Aufnahmen, eher nach Amerika stecken. Die Geschichte der Band ist eine jener Geschichten, die nicht unbedingt Mut machen. Denn letztlich muss man konstatieren, dass es die Band trotz guter Leistungen nie geschafft hat.

Die O-Band startete als Parlour Band. Mit dabei waren Craig Anders, Mark Anders, John Pix Pickford und Peter Filleul. Die Band nahm um 1972 ein erstes selbstproduziertes Album auf. Das Album war ein Flop. 1973 benannte sich die Band in A Band Called O um. An und für sich konnte sich die Band ein ordentliches Management leisten und bekam einen guten Plattendeal. Allerdings konnte sich die Band mit den Alben A Band Called O und Oasis nicht durchsetzen. Musikalisch lag das im Bereich des härteren Rock, die Band konnte sich aber nicht gegen andere Bands des Genres durchsetzen. Nach dem Wechsel der Plattenfirma kam Keyboarder Jeff Bannister zur Band. Er war wohl mit dafür verantwortlich, dass sich die Band fortan eher an der US-amerikanischen Szene orientierte. Zumindest änderte die Band ihren Stil und auch ihren Namen, man nannte sich fortan nur noch O-Band.

1976 kam das gute Album Within Reach heraus. Der ausgekoppelte Song A Smile Like A Diamond konnte sich sogar zu einem kleineren Hit mausern. Die Band schien es endlich gepackt zu haben, aber irgendwie war bei der O-Band einfach der Wurm drin. 1977 erschien das Album The Knife. Wieder ein gutes Album, wieder mit guter Musik und einem leichten Westcoast-Flair. Aber irgendwie konnte die O-Band mit dem Album nicht überzeugen. Zumindest verkaufte es sich nur mittelmäßig. Anscheinend war es dann doch zuviel, die Band löste sich noch im selben Jahr auf.

 

Diskographie (Auszug)

Als Parlour Band

  • Is A Friend (1972)

Als A Band Called O

  • A Band Called O (1974)
  • Oasis (1975)

Als O-Band