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Info und Diskographie: Sheryl Crow

Sheryl Crow ist Jahrgang 1962 und kommt aus Kennett in Missouri. Sheryl ist eine Multiinstrumentalistin, Sängerin und Songwriterin. Stilistisch wird sie dem Rock zugeordnet, allerdings haben bei ihr der Folk und Folk-Rock sowie die klassischen Singer-Songwriter einen großen Einfluss.

Sheryl Crow ist studierte Musikerin, sie arbeitete lange Zeit als Musiklehrerin. Crow machte sich regional einen guten Namen als Musikerin und bekam irgendwann das Angebot, Werbejingles einzusingen. Ihr erster Versuch professionell zu arbeiten, funktionierte aber nicht. Erst als sie ein Engagement als Backgroundsängerin bei Michael Jackson bekam, ging es aufwärts. Das war ca. 1987. In der Folge erhielt sie weitere Engagements als Backgroundsängerin, dann folgte sogar ein Plattenvertrag.

Im Jahr 1992 sollte dann ihr erstes Soloalbum erscheinen, das jedoch nie veröffentlicht wurde. Erst ein Jahr später kam dann das Album Tuesday Night Music Club heraus, das offiziell als ihr Debütalbum gilt. Während die ersten beiden Singles noch relativ erfolglos waren, wurde der Song All I Wanna Do dann ein großer Erfolg, der Sheryl im Prinzip weltweit bekannt machte. Im Sog dieses Erfolges wurde das Album sehr gut verkauft.

Sheryl Crow konnte mit dem folgenden Album Sheryl Crow ihren Erfolg bestätigen. Der Song If It Makes You Happy erhielt zwei Grammys. Die anderen Singles A Change Would Do You Good, Home und Everyday Is A Winding Road waren ebenfalls sehr erfolgreich. 1997 durfte sie überraschend den Titelsong für den James Bond Film Tomorrow Never Dies schreiben. Der Song wurde für einen Grammy nominiert. Auch mit dem Album The Globe Sessions konnte Crow überzeugen. Der Song My Favorite Mistake wurde erfolgreich als Single ausgekoppelt. Insgesamt konnte man aber einen gewissen Rückgang in der Erfolgskurve feststellen.

Das folgende Live Album Sheryl Crow And Friends lief dann nicht gut. Im Jahr 2002 meldete sie sich aber mit dem Album C'mon C'mon erfolgreich zurück. Das ein Jahr später erschienene Best-Of Album erhielt sogar dreifach Platin. Mit dem 2005er Album Wildflower war sie dann aber, trotz Platinauszeichnung, nicht mehr ganz so erfolgreich. Das Album wurde von Kritikern nicht gerade positiv bewertet. Im Jahr 2006 wurde bei Sheryl dann eine Krebserkrankung diagnostiziert, worauf sie sich jedoch nur kurz von der Öffentlichkeit verabschiedete. Noch im selben Jahr stand sie wieder auf der Bühne. Mit einem neuen Album ließ sich Sheryl Crow dann aber bis 2008 Zeit. Das Warten hat sich gelohnt, denn mit Detours konnte Sheryl an ihre alte Form anknüpfen. Im März 2008 wurde gemeldet, dass Sheryl Crow als Sängerin bei Fleetwood Mac eingestiegen sei.

 

 

    Diskographie :
  • Sheryl Crow (1992, auch Unreleased Album, weil es nie veröffentlicht wurde)
  • Tuesday Night Music Club (1993)
  • Sheryl Crow (1996)
  • The Globe Sessions (1998)
  • Sheryl Crow and Friends: Live from Central Park (1999)
  • C’mon C’mon (2002)
  • Live At Budokan (2003, nur Japan)
  • The Very Best of Sheryl Crow (2003)
  • Wildflower (2005)
  • Hits and Rarities (2007)
  • Detours (2008)
  • 100 Miles From Memphis
CD-Tipps:

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