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CD-Kritik Bad Company - Run With The PackAnzeigeTitel: Run With The Pack Erscheinungsjahr: 1976 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Run With The Pack ist ein dritte Studioalbum der Band Bad Company. Das Album erschien im Jahr 1976. In Großbritannien erreichte die Band Rang 3 der Charts, allerdings bedeutete Rang 5 in den USA dort die bislang schlechteste Chartplatzierung. Dafür war es aber das erste Album der Band, welches in den USA mit Platin ausgezeichnet wurde. Die Kritiken fielen unterschiedlich aus, für das Album gab es einige mäßige Bewertungen. Bad Company war im Prinzip ein Folgeprojekt der Band Free. Die Band näherte sich musikalisch immer stärker dem US Markt. Musikalisch war auch dieses Album relativ stark auf den US-Markt zugeschnitten. Die Band bot den Hörern vor allem härteren US-typischen Rock mit Bezügen zum Rock'n'Roll sowie Balladen mit Countryeinflüssen. Die Songs: Live for the Music eröffnet das Album rockig. Ein grooviger Song, der aber im Midtempo Bereich angesiedelt ist und relativ sparsam instrumentiert ist. Das klingt ziemlich typisch für Bad Company und erinnert auch an Free. Mit Simple Man folgt eine Ballade mit einem gewissen Countryeinschlag. Honey Child ist eine fett instrumentierte und rockige Nummer. Mit Love Me Somebody legt die Band wieder eine Ballade vor. Auch wenn das manchmal fast schon etwas schmalzig klingt, so schafft die Band hier doch einen richtig guten Song mit Gänsehautfaktor. Den verdanken wir vor allem dem brillant shoutenden Paul Rodgers. Als ob die Band eine Regel einhalten wollte, klingt der nächste Song Run With the Pack rockig, mit gutem Biss. Mit Silver, Blue and Gold hält die Band die Wechselregel ein. Der Song ist wieder relativ balladesk gehalten. Allerdings klingt der Song wirklich sehr schmalzig und poporientiert. Young Blood geht besser ab. Die Band performt das Cover eines Leiber/Stoller/Pomus Songs ordentlich. Der Song wurde als Single ausgekoppelt. Do Right by Your Woman ist wieder eine Ballade von Paul Rodgers. Die Band bleibt dem steten Wechsel treut und legt mit Sweet Lil' Sister einen trockenen Rocksong ohne Firlefanz vor. Fade Away lässt das Album sehr soft ausklingen. Es handelt sich um eine extrem schmachtende Ballade mit Orchester, die aber ganz ordentlich klingt.
Rezensent: MP
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