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Albumbesprechung Avantasia - The Metal Opera Part IIAnzeigeTitel: The Metal Opera Pt. II Erscheinungsjahr: 2002 Genre: Heavy Metal, Powermetal Bewertung: ![]()
The Metal Opera Pt. II ist der zweite Teil der Metal Opera Avantasia, die Tobias Sammet unter diesem Namen initiierte. Dieser zweite Teil wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. Wieder war das Album recht erfolgreich und erhielt gute Kritiken. Die Handlung ist in direkter Beziehung zu Teil 1 zu sehen. Im ersten Teil ging die Hauptperson Gabriel einen Deal mit einem Druiden ein. Er hilft der bedrohten Fantasiewelt Avantasia - dafür befreit der Druide Gabriels Stiefschwester. Im ersten Teil gelang es Gabriel das wertvolle Siegel zurück in die Stadt der Elfen zu bringen. Gabriel will mehr von der Fantasiewelt erfahren und kommt so hinter ein Geheimnis der materiellen Welt. Dort soll es in Katakomben unterhalb Roms einen Kelch geben, in dem Seelen gefangen werden. Gabriel findet, zusammen mit einem Zwerg, den Kelch und befreit die Seelen. Dabei wecken sie aber ein Ungeheuer. Der Zwerg stirbt beim Kampf mit der Bestie. Gabriel kann fliehen und kehrt zurück zu dem Druden. Dieser löst sein Versprechen ein und will die Stiefschwester Gabriels befreien. Bei dem Versuch stirbt er, da er und ein weiterer Befreier entdeckt werden. Gabriels Stiefschwester kann jedoch entfliehen. Zusammen mit Gabriel macht sie sich auf den Weg in eine unbekannte Zukunft. Hier endet die Story. Zur Musik: Avantasia bietet auch hier reinen Heavy Metal an. Von der Gestaltung unterscheidet es sich etwas vom ersten Album. Das beginnt schon beim ersten Titel. The Seven Angels ist mit über 14 Minuten recht lang. Der Song beginnt verschleppt heavy mit gregorianischem Einschlag, explodiert dann ziemlich abrupt und wird schön heavy. Der Song überzeugt mit vielen guten Einfällen. Die 14 Minuten werden nie wirklich langweilig. No Return ist wesentlich kürzer und sehr viel schneller. The Looking Glass ist ein langsamer Heavy Song, der aber schön groovt. In Quest For ist eine schöne Pianonummer mit schöner Melodie. Heftiger zur Sache geht es dann mit The Final Sacrifice. Neverland ist eine wesentlich melodischere Nummer, die fast schon Richtung Mainstream Musik tendiert. Anywhere beginnt als reine Pianonummer und legt dann aber immer mehr an Volumen zu und wirkt schließlich opulent und etwas schwülstig. Trotzdem klingt das gut und wird nie peinlich. Uptempo geht es mit Chalice Of Agony weiter. Memory beginnt mit einem klassischen Heavy Riff und entwickelt sich zu einer ebenso klassischen Heavy Nummer. Unknown beendet das Album standesgemäß. "Gabriels Schwester" singt mit zerbrechlicher Stimme, der Song ist orchestral angelegt.
Rezensent: MP
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