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Titel: Anastacia Erscheinungsjahr: 2004 Genre: PopRock Bewertung: ![]()
Anastacia besitzt sicherlich eine der prägnantesten weiblichen Rockstimmen. Man hört Anastacia immer heraus. Sie hat eine enorm soulige Stimme mit einem ordentlich rockigen Output. Manchmal fast etwas zuviel, denn manchmal klingt das dann schon fast etwas zu dreckig. Irgendwie hatte sich nach meiner Ansicht bei Hörern auch bald eine gewisse Sättigung eingestellt. Am Anfang war man begeistert von der Stimme, dann wurde es etwas viel. 2000 nahm sie ihr erstes Album auf und ward seither praktisch immer in TV und Radio präsent. Sehr präsent. Dann wurde es jedoch etwas ruhiger, weil Anastacia schwer erkrankte. Im Jahr 2004 kam sie dann, wieder gestärkt, zurück und nahm das Album Anastacia auf. Ein ordentliches Album, das aus meiner Sicht eine relativ neue Anastacia zeigt. Wandlungsfähiger und variabler in Sound und Stimme. Irgendwie machte es wieder mehr Spaß, ihre Stimme zu hören. Vielleicht lag es auch daran, dass man eine Weile weniger Anastacia gehört hatte. Aber in der Summe war das Album Anastacia sicherlich wesentlich abwechslungsreicher als die zuvor erschienenen Arbeiten. Seasons Change ist eine schön harte und groovige Rocknummer. Das klingt rockig und fett. Left Outside Alone ist, wie die erste Nummer, eine schöne rockige und groovige Nummer. Allerdings klingt sie etwas melodischer und wurde als Hitsingle ausgekoppelt. Time klingt wie Left Outside sehr melodisch und groovt ganz gut. Sick And Tired setzt die Reihe grooviger Rock Songs fort und wurde auch als Hitsingle ausgekoppelt. Heavy On My Heart ist eine balladeske Nummer. Nicht schlecht, aber auch nicht sehr überzeugend. I Do überrascht mich persönlich schon etwas. Eine sehr fett instrumentierte Rock-Nummer, die fast etwas in Richtung Nü-Metal getrimmt wurde. Welcome To My Truth ist eine angenehm rockige Nummer. Erinnert mich an die Arbeiten von Avril Lavigne. Nicht schlecht, klingt ganz erfrischend. Pretty Little Dum Dum bricht zum ersten Mal deutlich aus dem Rockschema aus und ist sehr poppig angelegt. Eine ganz angenehme und unterhaltsame Nummer. Sexy Single ist sehr interessant instrumentiert. Die Drums erinnern an Hip-Hop, die Gitarre tönt wie Keith Richards und verleiht dem Song diesen typischen Rolling Stones Touch. Nicht schlecht. Rearview liegt ebenfalls fast schon wieder im Bereich Nü-Metal. Where Do I Belong ist wieder sehr interessant aufgebaut. Im Prinzip eine Ballade, jedoch mit einigen sehr fett gespielten Gitarrenparts die dann in Richtung NüMetal bis Alternative gehen. Maybe Today ist eine Piano-Ballade. Nicht schlecht, aber auch nicht sehr überzeugend. Eine sehr interessante Scheibe hat Anastacia da abgeliefert. Das Album wurde nach ihrer Erkrankung aufgenommen. Irgendwie klingt es so, als hätte sie sich da einiges von der Seele singen wollen. Das Album fiel für mich überraschend rockig aus. Häufig geht es stilistisch sogar in die NüMetal Ecke, was mich persönlich sehr erstaunt hat. Oft setzt Anastacia auf fast schon hip-hoppige Drumparts, was mir persönlich hier nicht so gut gefällt. Aber diese groovige und rockige Seite von Anastacia kann durchaus überzeugen. Nicht schlecht, dass sie mit zwei Balladen und einem poppigen Song das Ganze etwas abwechslungsreich gestaltet - sonst wäre es vielleicht doch zuviel geworden. Vor allem weil das Strickmuster der rockigen Songs doch oft sehr ähnlich ist. In der Summe ein ordentliches Rockalbum, das man gut anhören kann.Die Tracks:
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