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Titel: Demolition Erscheinungsjahr: 2002 Genre: Singer Songwriter, Country-Rock Bewertung: ![]()
Ryan Adams ist einer der jungen Garde der Singer Songwriter in Amerika. Seine Musik ist eine Symbiose aus Rock, Folk und Country. Adams schöpft stilistisch aus dem Vollen. Auf Demolition ist relativ alles vertreten. Da klingt Adams mal nach Paul Simon, mal nach Mellencamp und oft nach Dylan. Ruhige akustische Nummern stehen neben schönen rockigen Nummern. Ein Song ist Country Pur mit Dobro und Lap Steel. Dabei entspricht Demolition eigentlich nicht der ursprünglichen Ausrichtung von Ryan Adams. Adams ist ein Musiker und Künstler, der gar nicht so sehr auf die kommerzielle Seite schielte. Seine Werke waren nicht immer für den großen Konsumentenbereich gedacht, Adams wollte sich bewusst absetzen. Seine ersten beiden Alben wurden sehr große Erfolge, Kritiker und Musikliebhaber mochten sie gleichermaßen. Adams wurde zu einem der wichtigsten jungen SingerSongwriter. Schon Demolition zeigte die Trendwende an. Das Album hat zwei für Adams eher untypische Rocknummern dabei (Nuclear und Starting To Hurt). Angeblich sollen die Songs auf dem Album auch eher eine Compilation alter Lieder sein. Auf jeden Fall ist Demolition ein Wegweiser für das, was Adams später herausbrachte. Auch wenn Demolition nicht der größte Erfolg von Adams war, so ist das Songmaterial doch recht ordentlich. Was mich etwas stört: Adams erinnert mich sehr oft an irgendwen. Manchmal an Bob Dylan, einmal an Paul Simon, manchmal an John Mellencamp. Stellenweise erinnern die rockigen Songs an U2-Stilistiken, Tennessee Sucks erinnert mich an Steely Dan. Aber immerhin klingt das Ganze immer ganz gut, das Niveau des Albums ist gut. Für mich ist Demolition kein zwingender Kauftipp. Wahrscheinlich hatten die Fans damals mit ihrer Zurückhaltung recht. Man kann das Album anhören, muss es aber nicht in einer Sammlung haben. Die Tracks:
Rezensent: MP |
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