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CD-Kritik Bryan Adams - 11
Titel: 11 Erscheinungsjahr: 2008 Genre: Rock Bewertung: ![]()
11 ist, laut Angaben von Bryan Adams, sein elftes Album. Damit sind Studioalben und Soundtracks gemeint. Seine Erfolgskurve ging mit den Vorgängeralben deutlich zurück. Adams verlor sich mehr und mehr im seichten Mainstream-Pop. In den USA liefen die Alben nicht mehr gut und auch die Kritiker dort gingen hart mit Adams ins Gericht. So auch bei diesem Album. In den USA läuft es weniger gut, die Kritiker mögen es nicht so besonders. In Europa jedoch läuft es weiterhin wie geschmiert für Bryan Adams. Tonight We Have the Stars beginnt ordentlich und liegt irgendwo zwischen den alten Gitarrenrocksongs und den seichteren Adams Songs. Ähnliches gilt für I Thought I'd Seen Everything, wobei der Song von der Instrumentierung her etwas an U2 erinnert. I Ain't Losin' the Fight ist ein balladesker Song mit üppiger Instrumentierung. Das klingt ganz ordentlich. Oxygen liegt nach meiner Ansicht irgendwo zwischen Springsteen und Mellencamp. Nicht schlecht, aber auch nicht sehr innovativ. We Found What We Were Looking for klingt für mich wieder etwas nach U2. Vielleicht ist das auch so gewollt. Ein leicht dramatischer Song ohne besondere Höhepunkte. Broken Wings ist eine nette, aber auch spannungsarme Ballade. Somethin' to Believe In ist ein midtempo Song Richtung Mainstream-Pop. Mysterious Ways klingt wieder nett balladesk mit leichten Streichern und schönen Keyboardsounds. She's Got a Way hat wieder diese leichte U2 Note. Nett, aber nicht aufregend. Flower Grown Wild ist Mainstream Pop mit leichten Anleihen zu den klassischen Singer Songwritern. Walk on By ist eine akustische Ballade, die stellenweise etwas schwülstig klingt. Mit dem ersten Song weckte Adams bei mir Hoffnungen, dass er sich wieder etwas dem aufregenderen Rock seiner Anfangstage zuwendet. Das war ein Trugschluss. Insgesamt löst sich Adams nie komplett vom Mainstream Pop. Er bringt zwar immer wieder interessante Ideen ein, aber er schafft es nicht, einen richtig zwingenden Song vorzulegen. Interessant ist die oft vernehmbare Tendenz Richtung Singer Songwriter a la Springsteen oder Mellencamp sowie Sounds a la U2. Die Tracks:
Rezensent: MP
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