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Albumbesprechung Point Blank - Point Blank

Interpret: Point Blank

Titel: Point Blank

Erscheinungsjahr: 1976

Genre: Southern-Rock

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Point Blank ist der Titel des Debütalbums der gleichnamigen Band Point Blank. Das Album erschien im Jahr 1976.

Point Blank waren damals Rusty Burns (Gitarre, Slidegitarre, Gesang), Kim Davis (Gitarre, Gesang), Peter Gruen (Drums, Percussion), John O'Daniel (Leadgesang) und Phillip Petty (Bass). Eine Personalie muss man im Zusammenhang mit dieser Band unbedingt nennen: Bill Ham. Ham war damals bekannt als Produzent von ZZ Top. Er gilt als Entdecker von Point Blank und nahm die Band u. a. als Produzent unter seine Fittiche. Das wiederum machte sich musikalisch bemerkbar, die Band klang nach einem Gemisch aus klassischem Southern Rock und den frühen ZZ Top.

Gleich zu Beginn wird diese Ausrichtung mit dem musikalischen Feuerwerk Free Man klargemacht, das pendelt zwischen knochentrockenem Texas-Blues und Swamp/Southern-Rock. Die Band hält diesen Kurs auf dem ebenfalls bärenstarken Moving. Wandering ist eine andere Hausnummer, zweifellos auch Southern-Rock jedoch mit einer guten Prise Psychedelic US-Rock der frühen 70s.

Bad Bees shuffelt cool, während That's The Law erneut in stärkerem Maß an den härteren Rock der frühen 70er erinnert. In diesem Fall geht es soundmäßig Richtung Trapeze und Humble Pie, das Gesangsmotiv erinnert an CCR (Fortunate Son). Lone Star Fuel hat viel von Lynyrd Skynyrd, auch Distance bewegt sich, in balladesker Form, im Southern-Rock Terrain. In This World beendet das Album vergleichsweise radiokompatibel.

Fazit Point Blank gehören zu den Bands, die vor allem in ihrer frühen Phase gute Southern-Rock Alben vorgelegt haben. Das ist außerhalb der USA praktisch komplett untergegangen, auch in den USA selbst war die Band nicht extrem erfolgreich. Schade, denn dieses Debüt von 1976 bietet alles, was man als Classic-Rock/Southern-Rock Fan gerne hört. Musikalisch bewegt sich die Band im breiten Feld des Southern-Rock a la Lynyrd Skynyrd und Molly Hatchet, dazu eine Prise ZZ Top und früher Swamp-Rock im Stil von CCR bis hin zu kurzen Ausflügen Richtung klassischem Hard-Rock der frühen 1970er. In der Summe ein stimmiges Paket und in der Kombi sogar mit einer interessanten individuellen Note.

Trackliste

  1. Free Man 5:08
  2. Moving 2:57
  3. Wandering 5:19
  4. Bad Bees 2:31
  5. That's the Law 3:41
  6. Lone Star Fool 4:19
  7. Distance 5:12
  8. In This World 3:09

Rezensent: MP