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Poco wurde im Jahr 1968 gegründet. Die US-amerikanische Band entstand sozusagen aus den Trümmern der legendären
Band Buffalo Springfield. Von dort kamen Richie Furay und Jim Messina. Dazu gesellten sich noch Rusty Young,
George Grantham und Randy Meisner. Meisner wurde bald durch Timothy B. Smit ersetzt. Poco blieb in etwa
dem Stil der alten Buffalo Springfield treu. Die Band verlegte sich auf einen sehr einfachen Country-Rock.
Die Musik war unaufdringlich und klang eher unverbindlich. Die ersten drei Alben liefen dann nicht schlecht.
Allerdings war die Band eher Live als auf Platte erfolgreich.
1973 ersetzte Paul Cotton den ausgeschiedenen Jim Messina. Dieser Wechsel wirkte sich stark auf den Sound der Band aus. Cotton brachte den Rock'n'Roll mit. Die Band klang härter und rockiger. Kurz nach Cottons Einstieg verließ Richie Furay die Band. In der Folge bildeten Paul Cotton und Rusty Young den Kern der Band. Cotton brachte primär die härteren Sounds ein, Young die softeren. Die Band brachte dann bis 1984 relativ konstant neue Alben heraus. Die Musik lag dabei immer im Bereich Country-Rock mit Westcoast Einflüssen. Alles nahe dem Sound der Eagles. Von Spöttern wurde die Band auch oft als Eagles für Arme bezeichnet, was in der Form sicherlich übertrieben ist. Fakt ist allerdings, dass Poco nie auch nur annähernd an die großen Erfolge der Eagles heranriechen konnte. Nach 1984 gab es einen Bruch, die Band löste sich quasi auf. 1989 erschien dann das Album Legacy, das überraschenderweise in der Originalbesetzung von 1968 aufgenommen wurde. Danach war allerdings wieder Sendepause. Im Jahr 2002 kam dann wieder ein Album von Poco heraus. Seither vernimmt man eher sporadisch etwas von der Band.
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