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Info und Diskographie In Extremo

In Extremo ist eine Band, die sich in der Form praktisch im Jahr 1995 fand, offiziell aber erst seit 1997 so besteht. Die Band ging dabei aus einer Verbindung zweier Bands hervor. Die eine Band befasste sich mit dem Thema mittelalterlicher Musik, die andere Fraktion kam aus dem Rock. Heraus kam dann so genannter Mittelalter Rock. Bei In Extremo heißt das: relativ harter Rock plus einigen Zitaten aus mittelalterlicher Musik.

Die Besetzung, ihre Namen und die Instrumentierung ist dabei recht ungewöhnlich. Sänger ist Das Letzte Einhorn (Michael Robert Rhein). Er spielt auch Instrumente wie Cister, Darbuka, Davul, Uilleann Pipes. Dr. Pymonte (André Strugala) spielt Marktsackpfeife, Schalmei, Hackbrett, Harfe. Yellow Pfeiffer (Boris Pfeiffer) spielt Marktsackpfeife, Schalmei, Nyckelharpa. Flex der Biegsame (Marco Ernst-Felix Zorzytzky) spielt Marktsackpfeife, Uilleann Pipes, Schalmei, Drehleier. Die Lutter (Kay Lutter) spielt Bass, Trumscheit, Pauke. Der Morgenstern (Reiner Morgenroth) spielt Schlagzeug, Percussion, Pauke und Van Lange (Sebastian Oliver Lange) spielt Gitarre und Cister.

In Extremo entstand wie erwähnt aus der Fusion zweier Bands. Die akustische Band konnte sich einen recht guten Ruf erspielen. Dann entstand wohl die Idee, den akustischen Sound durch rockige Sounds zu ergänzen. Auf ihrem ersten Album versuchte die Band dann, noch zögerlich, die Fusion zwischen Mittelaltermusik und Rock. Das Album wurde damals noch von der Band mehr oder weniger selbst auf Märkten verkauft. Nachdem beide Bands noch bis Anfang 1997 stets getrennt auftraten, folgte dann die endgültige Fusion. Das Jahr 1997 gilt daher auch als offizielles Gründungsjahr der Band.

In Extremo legte danach musikalisch permanent an Härte zu, was sich aber auch in steigenden Verkaufszahlen niederschlug. Schon 1999 konnte die Band dann erstmals mit dem Album Verehrt und Angespien überraschen. Es kam bis auf Platz 11 der Charts. Noch etwas höher ging es mit dem nächsten Album Sünder ohne Zügel (10. Platz.).

Die Band konnte diesen Erfolg mit dem Album 7 dann noch einmal steigern und erreichte Platz 3 der deutschen Charts. Genauso hoch schaffte es das Album Mein Rasend Herz im Jahr 2005. Auch die folgende Live CD schaffte es hoch in die Charts. Etwas eingebrochen ist die Band dann jedoch mit dem Album Kein Blick zurück, das es nur bis auf Rang 40 der deutschen Charts schaffte. Allerdings konnte die Band mit dem 2008er Album Sängerkrieg die Scharte auswetzen und erreichte erstmals die Topposition der deutschen Charts. Soundmäßig löste sich die Band etwas von den Heavy Mustern der Vorgängeralben und bot eine insgesamt harte rockige Musik mit vielen mittelalterlichen Elementen und leichten punkigen Sounds an. Anfang 2011 erschien das Album Sterneneisen, welches dann doch wieder eine gewisse Abkehr von Mittelaltersounds hin zum Mainstream zeigte.

 

    Diskographie:
  • 1996: In Extremo (Demo)
  • 1998: Hameln (Demo)
  • 1997: Die Goldene
  • 1998: Hameln
  • 1998: Weckt die Toten!
  • 1998: Die Verrückten sind in der Stadt (Live, Akustik)
  • 1999: Verehrt und Angespien
  • 2001: Sünder ohne Zügel
  • 2002: Live 2002
  • 2003: 7
  • 2005: Mein rasend Herz
  • 2006: Raue Spree 2005 (auch als Limited Edition mit 2 CDs) (Live)
  • 2006: Kein Blick zurück
  • 2008: Sængerkrieg
  • 2008: Sängerkrieg Akustik Radio-Show (Live + DVD mit Doku-Film)
  • 2009: Am Goldenen Rhein (Live)
  • 2011: Sterneneisen
CD-Tipps:

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