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Albumbesprechung Tesla - Mechanical ResonanceAnzeigeTitel: Mechanical Resonance Erscheinungsjahr: 1986 Genre: Hard-Rock, Heavy-Metal Bewertung: ![]()
Mechanical Resonance ist das Debütalbum der US-Band Tesla. Das Album erschien im Jahr 1986 und war kommerziell recht erfolgreich. In den USA erhielt die Band Platin und erreichte Rang 32 der Charts. Im UK reichte es sogar für Rang 15 der Charts. Das Album wurde von Kritikern in der Regel gut bewertet und man kann es heute zu den wichtigen Alben des Hairmetal zählen. Der Hairmetal war eine ganz spezielle Zeit und Phase des Heavy-Metal. Die Bands dieses Genres spielten einen eher melodiösen Heavy-Metal. In der Regel legten sie großen Wert auf ihr Äußeres. Die Haare waren lang und im Normalfall wild auftoupiert, dazu trug man extremst enge (Spandex-)Hosen. Tesla wird eigentlich zu dieser Szene gezählt. Aber fairerweise muss man sagen, dass sich Tesla doch etwas von der gängigen Szene abhob. Die Roots der Band liegen eher im Blues, was man ihrer Musik auch immer anhört. Außerdem verzichtete die Band auch auf allzu ausgelutschte Poser Statements. Die Band bestand von 1984 bis ca. 1994 und reformierte sich 2001 wieder. Mechanical Resonance war das erste Album der Band und sie legte damit den Grundstein für einige wirklich gute Erfolge. Was viele nicht wissen: Tesla war für den Unplugged Boom der 90er Jahre hauptverantwortlich. Denn 1989 spielte Tesla einen Gig nur mit Akustik-Instrumenten und löste damit diesen unglaublichen Unplugged-Boom aus. Die Band war auf allen Positionen ganz gut besetzt. Da war kein Überflieger dabei, aber alle Musiker waren richtig gute Arbeiter. Weder Sänger Jeff Keith noch die Gitarristen Frank Hannon und Tommy Skeoch wurden namentlich so bekannt wie andere Musiker des Metal. Die Band funktionierte aber vielleicht gerade wegen fehlender Superstars gut. Keith war ein guter Sänger mit einer guten Performance und einem eigenen Stil. Hannon und Skeoch arbeiteten richtig gut und songdienlich. Sie zählten nicht zur Sorte Shredder, sondern waren einfache und gute Gitarrenarbeiter. Den Songs merkt man das positiv an. Letztlich gehört auch dieses Album in die Schublade Poser-Metal, aber es spielt dort eine bessere Rolle. Die Songs sind allesamt gut gemacht und werden bewusst in der Tradtion der frühen 1970er eingespielt. Das ist zwar nichts außergewöhnliches, aber damit setzen sich Tesla eben von anderen Bands des Genre ab. Das klingt solide und ehrlich. Aus meiner Sicht gehört Mechanical Romance zu den stärksten Alben aus dieser Hair-Metal Phase. Wenn man sich für Heavy-Metal interessiert, sollte man sich Tesla zumindest einmal anhören. Tesla beherrscht den Hard-Rock alter Schule aus dem Eff-Eff und setzte ihn damals zeitgemäß in Szene.
Rezensent: MP
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