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CD-Kritik Savatage - Power Of The NightAnzeigeTitel: Power Of The Night Erscheinungsjahr: 1985 Genre: Power Metal Bewertung: ![]()
Power of the Night ist das dritte Album der Band Savatage. Das Album erschien im Jahr 1985, nachdem die Band einen Kontrakt bei einem Major Level erhalten hatte. Die Band um Jon und Criss Oliva war anfangs nicht sehr zufrieden mit dem Ergebnis, die Basslinien von Keith Collins sollen z. B. nachträglich bearbeitet worden sein. Dennoch bezeichnete Jon Oliva das Album im Jahr 2011 als ein sehr wichtiges Album für die Band und einen seiner Favoriten. Die Kritiken zum Album waren tendenziell nicht schlecht. Das Album war zwar kein ganz großer kommerzieller Erfolg, dennoch verschaffte sich die Band mit diesem Album erstmals weltweit Gehör. Die Songs: "Power Of The Night" ist ein Bandklassiker. Nach einem spacigen Blitz und Donner-Intro präsentiert die Band klassische Metalriffs. Der Bass brummelt vornehmlich in Sechzehnteln vor sich hin und die Drums treiben den Song staubtrocken an. "Unusual" ist ein mystischer Song, der durchschnittlich rockt - aber gut gesungen ist. Interessant wirken die Keyboardparts, die mit ihrem dunklen symphonischen Charakter die Band einer allzu großen Nähe zu Iron Maiden & Co. schützen. Auch auf "Warriors" macht Oliva anfangs großzügig Gebrauch von Keyboardparts, danach bestimmen Criss Olivas Galopping-Riffs den Song. Der Mitgröhlfaktor des Refrain ist hoch, Manowar haben es auf Warriors Of The World kaum besser gemacht. "Necrophilia" geht mit zündenden Gitarrenparts gut ab. Washed Out ist kurz gehalten. Hier bezieht sich die Band etwas stark auf den britischen NWOBHM. "Hard For Love" muss ein Zugeständnis an die Plattenfirma gewesen sein. Es handelt sich um einen Song, der jeder Hairmetalband zur Ehre gereicht hätte und durchaus in den AOR hineinreicht. Viel besser klingt "Fountain Of Youth". Hier verwöhnt die Band mit klassischem Heavy-Metal Riffing plus interessanten Parts. Etwas belanglos wirkt danach "Skull Session", aber dafür rockt die Band den Song nett. "Stuck On You" schafft es aber leider nicht so recht aus dem Quark, ungeachtet einiger netter Riffs. Gelungen ist die Power "Ballade In The Dream". Jon Oliva deutet hier an, wohin der musikalische Zug fahren sollte. Er schrieb den Song für seine Frau Kathy.
Rezensent: MP |