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CD-Kritik Sacred Groove - Needful ThingsAnzeigeTitel: Needful Things Erscheinungsjahr: 2011 Genre: Power Metal, Melodic Metal Bewertung: ![]()
Needful Things ist ein Album der deutschen Band Sacred Groove, das Album erschien 2011. Drummer Stefan Deiners und Gitarrist Dennis Meivogel gründeten die Band in den 1990ern, allerdings wurde das Projekt dann für längere Zeit auf Eis gelegt. 2006 versuchten die Musiker sich noch einmal an der Band, 2008 stand die neue Besetzung mit Deiners, Meivogel sowie dem Bassisten Chris Schlotfeldt, Keyboarder Jüppi Püllen und Sängerin Patrizia Wekking. In der Besetzung wurde das Debütalbum Sacred Groove veröffentlicht. Das Album wurde ordentlich aufgenommen, aber der große Erfolg blieb wohl aus. Sängerin Wekking verließ danach die Band und wurde durch Isabel Willenberg ersetzt. Mit ihr wurde Material des Debütalbums neu eingespielt (Angel In The Sky, Waking Dream, Unholy House, This Way Called Life, Deep In His Mind, She Braves The Storm), außerdem komponierte man vier neue Tracks für dieses neue Album. Stilistisch blieb man beim härteren melodischen und stellenweise symphonischen Rock mit Frontfrau. Damit drängen sich fast zwangsläufig Vergleiche zu Acts wie Nightwish, Within Temptation oder Evanescence auf. Und damit beackert man ein Gebiet, auf dem irgendwie schon so ziemlich alles gesagt wurde. Die großen Zeiten der vorgenannten Bands ist eigentlich vorbei, von daher hat man es mit dem Mix aus Melodic, Metal und Gothic heute nicht mehr ganz so leicht. Die Songs: Die Band spielt sich auf diesem Album durch einen Mix aus Power Metal, Power Balladen und dem typischen melodischen Metal mit Gothiceinflüssen. Einen guten Einstieg gibt es mit "Angel In The Sky". Die Band brettert zuerst in typisch deutscher Power-Metalmanier los. Mit Einsetzen des Gesangs weicht die Härte einem eher symphonischen und leicht progressiven Flair. Auch "Waking Dream" bedient sich einiger bekannter Elemente aus dem klassischen Metal, auch hier weicht die Härte mit Einsetzen des Gesangs. Allerdings wirkt der Song nicht ganz so kompakt und schlüssig wie der Opener. Etwas schlechter macht es die Band mit den folgenden Songs "Unholy House", "Nature Of The Beast" und "Follow The Call". Die Songs sind nicht aus einem Guss, die Übergänge wirken oft etwas unbeholfen. Auch rhythmische Unfeinheiten muss man hier und da vernehmen. Wesentlich besser gelungen ist die Powerballade "This Way Called Life". Die ist gut gelungen und dürfte Live gut funktionieren. Nach dem ordentlichen melodischen Gothic-Metal "Deep In His Mind" folgt mit "Broken Flower" eine weitere gut gelungene Powerballade. Danach gibt es mit "She Braves The Storm" ein schönes Power-Metal Brett mit ordentlichem Druck und gelungenen Melodien. "Needful Things" kann dieses Niveau zum Schluss nicht mehr ganz halten.
Rezensent: MP |