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Albumbesprechung Rolling Stones - Sticky FingersAnzeigeTitel: Sticky Fingers Erscheinungsjahr: 1971 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Sticky Fingers ist das neunte Studio-Album der Rolling Stones. Das Album erschien im Jahr 1971. Sticky Fingers erreichte unter anderem in den USA und im UK Rang 1 der Charts. In den USA gab es 3-fach Platin. Damit gehört das Album zu den erfolgreichsten Stones-Alben. Das Album kennzeichnete einen Umbruch in der Band. Es war das erste Album ohne Brian Jones, dafür war Mick Taylor zum ersten Mal auf der kompletten Produktion vertreten. Im Zeitraum 1968 bis 1972 gelangen den Stones einige ihrer wichtigen Alben. Dazu muss man das erfolgreiche Album Sticky Fingers zählen. Sticky Fingers erschien nach dem Live Album Get Yer Ya Yas Out. Es ist das erste Album, auf dem der Gitarrist Mick Taylor praktisch komplett dabei war. Nur auf dem Song Sister Morphine spielt er nicht mit. Das Album war auch das erste auf dem eigenen Plattenlabel. Auffallend war der starke inhaltliche Bezug des Albums zum Thema Drogen. Mit Sticky Fingers zeigten die Stones, dass sie eine gute Rocktruppe sind. Das Album deckt die Bandbreite der wichtigen Stones Tugenden gut ab: R&B, Rock'n'Roll, Balladen und leichte Country Einflüsse. Mit Brown Sugar, Wild Horses und Sister Morphine legt die Band drei Bandklassiker vor. Das gesamte Album hat den Biss, der auf vielen anderen Stones Alben fehlt. Allerdings muss man einschränkend sagen, dass außer den drei vorgenannten Songs genau genommen kein weiterer Topsong auf dem Album vertreten ist. Die restlichen Songs sind nicht mehr als ordentliche Rocksongs, mit mehr oder weniger starkem Country- oder Blueseinfluss. Insgesamt gehört Sticky Fingers zu den besseren Stones Album. Brown Sugar und Wild Horses sowie teilweise Sister Morphine können, aus meiner Sicht, aber nicht über das mittelmäßige Material wegtrösten.
Rezensent: MP
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