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Albumbesprechung Keith Richards - Talk Is CheapAnzeigeTitel: Talk Is Cheap Erscheinungsjahr: 1988 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Talk Is Cheap ist ein Album von Keith Richards, genauer gesagt von Keith Richards und den X-Pensive Winos. Das Album erschien im Jahr 1988. Es handelt sich dabei um das erste Soloalbum des legendären Stones-Gitarristen. Das Album war nicht sehr erfolgreich. Im UK erreichte es Rang 37 der Charts, fiel dort jedoch schon nach drei Wochen aus den Charts heraus. In den USA reichte es immerhin für Rang 24 und für 23 Wochen in den Charts. Dafür gab es dann in den USA auch Gold für das Album. Das Album entstand in einer Phase, als man in der Presse immer wieder von erheblichen Spannungen zwischen Richards und Jagger sprach. Da war auch immer mal wieder die Rede von einer Bandauflösung. Gerade in diese Phase hinein veröffentlichte Richards dann dieses Album. Dabei bietet Richards eigentlich wenig Neues. Ganz im Gegenteil - das Album hört sich stark nach den Stones an. Spötter sagten damals, Talk Is Cheap wäre das beste Stones Album seit Jahren. Richards bietet seine typischen Gitarrenlicks in der typischen Shuffle-Rhythmik. Häufig ehrt er seine Vorbilder, hier vor allem Chuck Berry. Das Album bewegt sich zwischen Rock'n'Roll und funkigem bis souligem Blues-Rock Material. Stellenweise huldigt Richards auch dem Motown und tritt mit großem Philly-Gebläse an. Das ist alles nicht ganz neu, aber es ist auch nicht schlecht. Das Problem liegt eigentlich darin, dass es kein Highlight gibt. Letztlich bleibt kein Song hängen, aber immerhin kann das Album in bester Stones Manier unterhalten.
Rezensent: MP |