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CD-Kritik: R.E.M - Automatic For The People

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Interpret: R.E.M

Titel: Automatic For The People

Erscheinungsjahr: 1992

Genre: Rock, Country, Folk, Alternative-Rock

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen
(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Automatic For The People ist das achte Album der Band R.E.M. Das Album erschien im Jahr 1992. Mit diesem Album gelang der Band der endgültige Durchbruch - und zwar sowohl in den USA als auch im U.K. Die Band konnte drei Songs in die Top 40 auf beiden Seiten des Atlantik bringen. Das Album zählt zu den erfolgreichsten der Band. Und mit diesem Album zeichnete sich ab, dass R.E.M im U.K. erfolgreicher sein sollten, als in ihrem Heimatland USA. Allerdings war Automatic For The People auch ein Stück weit vom Alternative-Rock entfernt. Bono von U2 zählte es sogar zu den größten Country-Alben überhaupt! Insgesamt war der Einfluss von Folk und Country tatsächlich groß.

Die Songs:

Drive war einer der ausgekoppelten Hits. Der Song steht stark in der alten Folk-Rock Tradition. Try Not to Breathe klingt wieder sehr folkig - dieses mal mit einer leicht melancholischen Note. The Sidewinder Sleeps Tonite wurde ein großer Hit. Der beschwingte Rocksong klingt bewegter, offener und nicht ganz so melancholisch. Everybody Hurts ist ein weiterer Bandklassiker. Die fast schon schmerzvolle Ballade wurde erfolgreich ausgekoppelt. New Orleans Instrumental No. 1 ist ein recht getragenes Instrumental mit leichten New-Orleans Jazz Einflüssen. Sweetness Follows klingt wieder folkig mit einer melancholischen Note, dazu gibt es schöne E-Gitarreneinwürfe.

Monty Got a Raw Deal unterscheidet sich kaum von den anderen Songs. Ein folkiger Song im Midtempo Bereich. Ignoreland bringt zum ersten Mal etwas Abwechslung. Die Instrumentierung klingt stellenweise symphonisch bis leicht proggig. Einfacher, getragener und leicht melancholisch klingt dann Star Me Kitten. Der Midtempo-Rocksong Man on the Moon war einer der größeren Hits des Albums. Nightswimming klingt nach alten Springsteen-Songs. Find the River beendet das Album melancholisch.

Wie eingangs erwähnt, war Automatic For The People das erfolgreichste Album der Band. Es brach alle Rekorde und erhielt gute Bewertungen. R.E.M ist, für meinen Geschmack, mit dem Album meilenweit weg vom angestammten Alternative-Rock. Das Album klingt manchmal fast anachronistisch nach 70er Jahre Folk-Rock bis Country-Rock. Die Songs sind dabei zwar gelungen, aber mehr auch nicht. Insgesamt überrascht die Band kaum und bringt wenig Neues. Von daher kann ich die Höchstbewertungen nur bedingt nachvollziehen. Aber insgesamt finde ich Automatic For The People etwas stärker als den Vorgänger Out Of Time

Trackliste

  1. Drive – 4:31
  2. Try Not to Breathe – 3:50
  3. The Sidewinder Sleeps Tonite – 4:06
  4. Everybody Hurts – 5:17
  5. New Orleans Instrumental No. 1 – 2:13
  6. Sweetness Follows – 4:19
  7. Monty Got a Raw Deal – 3:17
  8. Ignoreland – 4:24
  9. Star Me Kitten – 3:15
  10. Man on the Moon – 5:13
  11. Nightswimming – 4:16
  12. Find the River – 3:50

Rezensent: MP