![]() |
Benutzerdefinierte Suche
|
| Startseite » Rezensionen von A - Z » Pink Floyd - Is There Anybody Out There? The Wall Live 1980–81 | ||
|
|
Albumbesprechung Pink Floyd - Is There Anybody Out There? The Wall Live 1980–81AnzeigeTitel: Is There Anybody Out There? The Wall Live 1980–81 Erscheinungsjahr: 2000 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Is There Anybody Out There? ist ein Livealbum von Pink Floyd. Es kam 2000 auf den Markt, enthält aber Tracks von Live Touren in den Jahren 1980 und 1981, die im Rahmen der Wall Tour mitgeschnitten wurden. Das bedeutet natürlich, dass dieses Album vor allem Songs des Erfolgsalbums The Wall enthält, dazu gibt es noch zwei neue Songs: What Shall We Do Now und the Last Few Bricks. Das Album war nicht extrem erfolgreich. Es erreichte im UK Platz 15, in den USA auf Platz 19 der Charts. Die Kritiker waren nur mäßig begeistert und vergaben meist nur mittelmäßige Bewertungen. Über die Songs als solche muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Ich verweise dazu auf das Studioalbum The Wall. Bleibt noch die Beschreibung, wie das Live funktionierte. Hoffentlich wirkt das besser als auf PULSE. Aus meiner Sicht kann man Entwarnung geben. Auf PULSE schaffte es die Band selten, die Originale zu erreichen oder sie besser zu performen. Hier schafft es die Band zumindest, gleichwertige Liveversionen der Studiosongs anzubieten. Letztlich ist das natürlich auch nicht so prickelnd, zumal man in dem Fall natürlich genausogut auf das Studioalbum zurückgreifen kann. Wie gesagt bietet die Band auch noch zwei zusätzliche Tracks an. What Shall We Do Now? schaffte es nicht auf das Studioalbum, hätte aber gut dort hineingepasst. Der Song fügt sich gut ins Konzept ein. Gleiches gilt für The Last Few Bricks. Ursprünglich handelte es sich um einen Brückensong zwischen Another Brick Part III und Goodbye Cruel World. Dieses Instrumental besteht letztlich aus Excerpts der Songs The Happiest Days of Our Lives, Don't Leave Me Now, Young Lust und Empty Spaces/What Shall We Do Now? Is There Anybody Out There? kann das Niveau des Studioalbums halten. Von daher handelt es sich auch um ein ordentliches Album. Die Veränderungen gegenüber der Originalsongs sind überschaubar, vor allem Gilmour durfte sich hier auf der Gitarre mehr auslassen. Außerdem wurden die Intros leicht verändert. Aufnahmetechnisch liegt alles im grünen Bereich, der Sound ist gut.
Rezensent: MP
|