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Albumbesprechung Muse - The ResistanceAnzeigeTitel: The Resistance Erscheinungsjahr: 2009 Genre: Alternative-Rock,Symphonic-Rock Bewertung: ![]()
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The Resistance ist das fünfte Studioalbum der Band Muse. Es erschien im Jahr 2009 und dürfte bis dato eines der erfolgreichsten Alben der Band sein. In etlichen Ländern kletterte das Album schnell auf Rang 1 der Charts (u. a. in Großbritannien, Australien, Deutschland oder Frankreich). In den USA reichte es für Rang 3 der Billboard 200 Charts. Die Kritiken für das Album waren in der Regel ziemlich gut. Allgemein gelobt wurde die Symbiose aus Klassik und Rock. Bei allem Lob muss man sich aber im Klaren darüber sein, dass die meisten Kritiker vor allem den Mini-Opus Exogenesis über den grünen Klee lobten. Irgendwie ist das schon sonderbar mit dem Album. Uprising eröffnet das Album mit einem Mix aus Blondie's Call On Me und Depeche Mode Sounds. Auch der Titelsong kommt einem schnell vertraut vor, da schwingt eine gute Prise U2 mit. Undisclosed Desires kokettiert wieder mit klassischen Motiven etwa einer Band wie Depeche Mode. United States of Eurasia wurde sehr von Brian May gelobt - warum wird schnell klar: der Song klingt wie eine moderne Version von Bohemian Rhapsody. Das Anhängsel Collateral Damage nutzt Teile des Chopin Klassikers Nocturne in E flat major, Op. 9, No. 2. Auch Guiding Light hat etwas Vertrautes - bei mir werden Erinnerungen etwa an Vienna von Ultravox wach, im weiteren Verlauf lassen U2 vernehmlich grüßen. Die Band dreht mit Unnatural Selection auf, der Song präsentiert interessante Alternative Rock Ideen. Auch MK Ultra kann sich mit seinen Ideen gefallen. Leider vergeigt die Band, aus meiner Sicht, mit I Belong To You wieder alles. Ich weiß gar nicht, wie man den Song einordnen soll. Robbie Williams würde ähnliches zustande bringen (was ich nicht abwertend meine). Zum Schluss bietet uns die Band dann die hochgelobte Exogenesis Trilogie an. Es handelt sich um eine kleine dreiteilige Symphonie, die immer wieder sehr klassisch und symphonisch wirkt. Das muss man Bellamy schon lassen: Exogenesis klingt durchaus ambitioniert und interessant. The Resistance bewirkt bei mir stellenweise genau das, was der Albumtitel auch ausdrückt: eine Art Widerstand bzw. eine gewisse Zurückhaltung. Bellamy ist ein talentierter Musiker, das zeigt er auch hier wieder. Aber leider schaut er auf The Resistance über weite Strecken in andere Töpfe und bringt somit ein wenig eigenständiges Werk heraus. Aus meiner Sicht können eigentlich nur die Songs Unnatural Selection, MK Ultra und die Exogenesis Symphony überzeugen, auch United States of Eurasia (+Collateral Damage) hat gute Momente. Aber das ist schon etwas wenig - vor allem im direkten Vergleich mit dem Vorgängeralbum Black Holes And Revelations.
Bonus DVD
Rezensent: MP |