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Albumbesprechung Muse - Black Holes & RevelationsAnzeigeTitel: Black Holes & Revelations Erscheinungsjahr: 2006 Genre: Alternative-Rock, New Prog Bewertung: ![]()
Black Holes & Revelations ist das vierte Studioalbum der Band Muse. Das Album wurde im Jahr 2006 veröffentlicht. Muse änderte mit diesem Album einiges. So wurde viel im eigenen Studio aufgenommen und die Band versuchte den Produktionsprozess möglichst in eigenen Händen zu halten. Auch musikalisch deutete sich eine gewisse Abkehr zu den vorherigen Alben an. Die Band bezog sich relativ klar auf ihre musikalischen Einflüsse. Das Album war recht erfolgreich. Im UK erreichte das Album Rang 1 der Charts, in den USA Rang 9 der. Auch die ausgekoppelten Singles waren erfolgreich. Die Songs: Take a Bow eröffnet das Album atmosphärisch. Der Song ist sehr interessant angelegt, mit Electronic Parts und schönen Steigerungen in Prog-Rockparts. Starlight klingt wie ein schöner moderner Popsong mit Anleihen an U2, besitzt aber auch eine gewisse Härte. Supermassive Black Hole ist die nächste interessant aufgebaute Nummer. Der Song weist fette Bass- und Gitarrenlinien mit Industrialsounds auf. Der Song ist aber auch sehr tanzbar, die funky Passagen erinnern an Prince bzw. frühe Funkbands, der Refrain erinnert mich etwas an die frühen ELO. Map of the Problematique beginnt experimentell und geht stilistisch in Richtung New Wave bzw. Post Punk. Soldier’s Poem wirkt dann fast wie ein Schock. Der Song hat etwas von den Balladen aus den 1950ern und klingt ziemlich schmalzig. Invincible klingt relativ melancholisch. Die Gesangsparts und Klangcollagen verleihen dem Song subtile Prog-Rock Anteile. Viele Prog-Rock Anteile besitzt auch Assassin. Das klingt, speziell zu Beginn, richtig gut. Exo-Politics wirkt danach wieder etwas deplatziert. Der Song klingt insgesamt wie ein Pop-Rock Song und erinnert an ELO aus ihrer Mainstream Phase. Interessanter und experimenteller wird es wieder mit City of Delusion. Hoodoo klingt melancholischer, die kurzen Instrumentalpassagen klingen wieder sehr abwechslungsreich. Knights of Cydonia beschließt das Album abwechslungsreich, mit einem Mix aus diversen Styles und guten Ideen. Muse legen mit Black Holes & Revelations ein hörenswertes und stellenweise überraschendes Album vor. Die Band bietet einen Strauß an guten Ideen von Pop bis Prog. Dabei gelingt der Band der Spagat zwischen eingängigem und komplexem Material recht gut. Die Band bezieht sich häufig auf ihre Einflüsse wie Queen oder Depeche Mode. An manchen Stellen fühle ich mich auch an ELO oder U2 erinnert, wobei Muse ihren eigenen Stil aber nie zu stark verwässern. Abgesehen vom etwas verunglückten Soldier's Poem liefert die Band ein gutes Album ab.
Rezensent: MP
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