![]() |
Benutzerdefinierte Suche
|
| Startseite » Rezensionen von A - Z » Metallica - Death Magnetic. | ||
|
|
CD-Kritik Metallica - Death MagneticAnzeigeTitel: Death Magnetic Erscheinungsjahr: 2008 Genre: Thrashmetal, Heavy-Metal Bewertung: ![]()
Death Magnetic ist das neunte Studioalbum der Band Metallica. Es erschien, lange erwartet von Kritikern und Fans, im September 2008. Die Fans waren so heiß auf das Album, dass es sofort auf Platz 1 der Billboard Charts schoss. Es war das fünfte Metallica Album in Folge, dem dieses Kunststück gelang. Das ist rekordverdächtig. Das Album erhielt kurz nach Veröffentlichung Platin für 1 Mio. verkaufter Alben. Auch das ist im Downloadzeitalter eine beachtliche Leistung. Im Prinzip schaffte es das Album in jedem wichtigen Land auf Platz 1 der Charts. Wie gesagt, waren alle begierig darauf, das neue Album zu hören. Metallica versprachen eine Rückkehr zu alten harten Sounds. Und die Band hielt ihr Versprechen. Damit konnten Metallica sowohl Fans als auch Kritiker überzeugen. Also alles in Butter bei Metallica. Die Fachpresse war sich auf jeden Fall ziemlich einig. Praktisch in jedem Best-Of 2008 Listing tauchte das Album auf, meistens ziemlich weit oben. Ach so: so by the way erhielt Death Magnetic zwei Grammies, als "Best Metal Performance" und "Best Recording Package". Personell blieb eigentlich alles beim alten: James Hetfield - vocals, rhythm guitar, Kirk Hammett - lead guitar und Lars Ulrich - drums, percussion. Zum ersten Mal auf einem Studioalbum dabei war aber Bassist Robert Trujillo, auch wenn er nun einige Zeit bei der Band war. Die Songs: That Was Just Your Life eröffnet das Album geheimnisvoll und atmosphärisch, so wie man es früher schon von Metallica hörte. Die Band kommt aber schnell zur Sache und bietet guten Thrash-Metal, das hört man gerne. The End of the Line beginnt böse, hart und tiefergelegt. Der Song ist eher im klassischen Heavy-Metal angesiedelt, mit einer leichten Thrash Tendenz. Broken, Beat & Scarred beginnt rhythmisch extrem akzentuiert und brummelt wieder extrem tief. Danach wird es wieder sehr klassisch, mit typischem Metallica Riffing. The Day That Never Comes klingt auch wieder sehr klassisch nach Metallica - dieses mal balladesk, mit einem ruhigen Intro mit Pickinggitarre. All Nightmare Long startet wieder sehr typisch, mit einem ruhigen Part und den für Metallica sehr typischen Tritonusbewegungen. Danach wird es dann aber eher brachial und thrashig. Cyanide ist ein fett instrumentierter Song, der sich eher im klassischen Heavy-Metal bewegt. The Unforgiven III ist, wie der Name schon sagt, Part III der Unforgiven Saga. Das kling zwar nett, überrascht aber kaum. The Judas Kiss gibt dann wieder Kante. Ein schön thrashiger Song mit schrägen Einwürfen, der das Ganze ein wenig Richtung Alternative driften lässt. Suicide & Redemption ist eine ziemlich improvisierte instrumentale Nummer. Der Song bietet viel klassisches Heavy-Riffing im Mix mit ruhigen Parts. Hammet und Hetfield dürfen hier die Soloklampfen auspacken, das macht Freude. Der Song ist zwar ziemlich lang, wird aber kaum langweilig. My Apocalypse beendet das Album sehr thrashig. Das klingt ordentlich, aber nicht überragend. Metallica enttäuschte mit Death Magnetic nicht. Die Band machte schon im Vorfeld klar, dass es wieder zu den Roots zurückgehen sollte. Und damit haben Metallica auch nicht zuviel versprochen. Death Magnetic bietet viel von den klassischen Metallica - ordentlichen Thrash, einige klassische Heavyparts und die typischen ruhigen Metallica-Songs. Für Metallica Fans muss die Rechnung eigentlich aufgehen. Den größtenteils überragenden Kritiken möchte ich aber nicht folgen. Das Album ist gut, keine Frage. Aber andererseits überraschen Metallica hier auch nicht unbedingt. Die Band greift auf klassische Rezepturen zurück, was auch ganz gut funktioniert. Aber mehr kann ich da nicht sehen. Und so bleibt es ein gutes Album der härteren Gangart.
Amazon AnzeigeRezensent: MP
» Metallica » Startseite
|