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Albumbesprechung John Mayall & The Bluesbreakers - In The Palace Of The King

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Interpret: John Mayall & The Bluesbreakers

Titel: In The Palace Of The King

Erscheinungsjahr: 2007

Genre: Blues-Rock

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen
(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

In The Palace Of The King ist ein Album von John Mayall. Es erschien im Jahr 2007 und Mayall widmete es sozusagen dem Bluesmusiker, der ihn am stärksten beeinflusste - Freddie King. Mayall coverte im Lauf seiner nun schon extrem langen Karriere immer wieder mal Songs von Freddie King - am bekanntesten ist vielleicht Hideaway vom legendären Debütalbum der Bluesbreakers.

Mayall legt mit In The Palace Of The King logischerweise ein reinrassiges Bluesalbum vor, welches stilistisch stark an Freddie King angelehnt ist. Zwei Songs stammen von Mayall - einer davon ist eine Laudatio an den King Of The Kings. Dazu kommen zwar nur zwei Freddie King Songs. Der Rest sind aber Songs, welche King selbst coverte. Das verwirrt mich persönlich zwar etwas, aber muss man auch sehen, dass Songwriter wie Don Nix sehr eng mit Freddie King zusammen arbeiteten und King etliche Nix Songs in seinem Repertoire hatte. Von daher schließt sich der Kreis auch wieder.

Bei aller Huldigung von King bleibt das Album letztlich ein Mayall bzw. Bluesbreakers Album. Über allem thront Mayall mit seiner einzigartigen Stimme. Er gibt aber auch jedem Musiker genügend Raum, um sich in Szene setzen zu können. Was man hört ist profilierter Blues im Stil von Freddie King. Die Gitarrensounds sind gut und klingen auch nach King - mit dabei sind Stammgitarrist Buddy Whittington und der umtriebige Robben Ford. Beide spielen gute und authentische Lines ein.

Die Band spielt sich routiniert durch einen Mix relativ flotter Shuffles (You Know That You Love Me, I love You More Every Day, Cannonball Shuffle, King Of The Kings), härter groovenden Tunes (Goin' Down, Palace Of The King, Big Legged Woman), relaxt groovigen Tunes (Some Other Day Some Other Time, I'd Rather Go Blind, Now I Got A Woman, Living On The Highway) und natürlich auch langsamerem Blues (Time To Go, Help Me Through The Day, You've Got Me Licked).

Insgesamt legt Mayall mit In The Palace Of The King, aus meiner Sicht, ein ordentliches Werk vor. Das ist zwar kaum innovativ, aber doch gewohnt routiniert eingespielt und es klingt auch glaubwürdig. In seiner langen Biographie gehört das Album aus meiner Sicht aber nicht zu seinen Spitzenalben. Dennoch - wer Blues mag und hier vor allem Freddie King, dem sei das Album empfohlen.

Trackliste

  1. You Know That You Love Me (3:19) Freddie King, Sonny Thompson
  2. Goin' Down (4:47) Don Nix
  3. Some Other Day Some Other Time (3:00) Washington, Stryker
  4. Palace Of The King (3:28) Don Nix, Leon Russell, Duck Dunn
  5. I'd Rather Be Blind (3:54) Leon Russell
  6. Time To Go (6:42) John Mayall
  7. Big Legged Woman (3:53) James Lewis Williams
  8. Now I Got A Woman (4:22) Art Dellerson
  9. I Love You More Every Day (3:02) Elson M. Teat
  10. Help Me Through The Day (5:41) Leon Russell
  11. Cannonball Shuffle (4:19) Robben Ford
  12. You've Got Me Licked (4:16) Freddie King, Jimmy McCracklin
  13. King Of The Kings (4:20) John Mayall
  14. Living On The Highway (4:46) Don Nix, Leon Rusell

Rezensent: MP

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