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Albumbesprechung Lynyrd Skynyrd - pronounced 'leh-'nérd 'skin-'nérd

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Interpret: Lynyrd Skynyrd

Titel: pronounced 'leh-'nérd 'skin-'nérd

Erscheinungsjahr: 1973

Genre: Southern-Rock

Bewertung: Wertung: 8 von 10 Sternen
(8/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

pronounced 'leh-'nérd 'skin-'nérd ist das Debütalbum der Band Lynyrd Skynyrd. Das Album erschien im Jahr 1973 und gilt als einer der Meilensteine des Southern Rock. Lynyrd Skynyrd war mit dem Album in den USA recht erfolgreich und erhielt dort 2-fach Platin. Lynyrd Skynyrd gehören zu den Königen des Southern-Rock. Ein Stück weit hat die Band den Sound dieser Stilistik bestimmt, obwohl es mit den Allman Brothers schon zuvor eine andere äußerst bekannte Band gab, welche man man dem Genre Southern-Rock zuordnete. Lynyrd Skynyrd gab dem Southern Rock aber den entscheidenden Schub. Mit dem Album Pronounced 'leh-'nérd 'skin-'nérd legte die Band einen Meilenstein des Genres vor und außerdem eine schöne Aussprachehilfe zum Bandnamen.

Die Songs:

I Ain't The One beginnt erstaunlich. Die Drums wurden anfangs rückwärts eingespielt. Das klingt wie gesampelt. Danach geht es dann aber mit einem staubtrockenen Boogie-Riff in Richtung Southern-Rock. Gute Gitarren mit vielen Soli - mehr braucht man nicht. Tuesday's Gone schaltet einige Nummern zurück. Diese Ballade klingt typisch für den Southern-Rock immer etwas nach Country-Rock, ist aber nie reiner Country. Gimme Three Steps rockt wieder Boogiemäßig los. Das ist Southern-Rock at it's Best. Simple Man bildet wieder ein Kontrastprogramm. Eine schöne Ballade, allerdings mit etwas härterem Refrain und einem etwas härteren Solopart.

Things Goin' On geht in Richtung der Swamp-Musik. Das liegt stilistisch irgendwo zwischen Boogie und Country bis Hillbilly. Mississippi Kid ist eine schöne akustische Country-Blues Nummer mit Akustikgitarren und Mandoline. Später gibt es noch schöne Dobro Slidesoli und Harpsoli. Solche Songs hörte man auch von Rory Gallagher häufig. Poison Whiskey kommt wieder elektrisch und härter. Die Riffs sind hart und erinner an den US-amerikanischen Hardrock. Aber natürlich klingt der Song in jeder Phase nach Lynyrd Skynyrd. Free Bird ist einer der größten Klassiker der 70er Jahre US-Rockmusik. Wer Gitarrenlicks sucht, der sollte hier suchen. Der Song wird eigentlich nur durch seine eigene Livefassung übertroffen.

Die ersten Alben von Lynyrd Skynyrd gehören zum Besten, was der US-Gitarrenrock der 1970er zu bieten hatte. Die Band ist der Inbegriff des Southern Rock. Und ich muss sagen, dass Lynyrd Skynyrd mit diesem Album, meiner Meinung nach, das beste Album überhaupt vorgelegt hat. Alle anderen Alben waren sicherlich gut, aber mit Pronounced hat die Band zum Debüt ihr Meisterwerk vorgelegt - und außerdem noch eine vorzügliche Aussprachehilfe zum Bandtitel frei Haus mitgeliefert. Besser geht es fast nicht, oder?

Trackliste

  1. I Ain't the One (Gary Rossington / Ronnie Van Zant) – 3:53
  2. Tuesday's Gone (Gary Rossington / Allen Collins / Ronnie Van Zant) – 7:32
  3. Gimme Three Steps (Allen Collins / Ronnie Van Zant) – 4:30
  4. Simple Man (Gary Rossington / Ronnie Van Zant) – 5:58
  5. Things Goin' On (Gary Rossington / Ronnie Van Zant) – 5:00
  6. Mississippi Kid (Al Kooper / Ronnie Van Zant / Bob Burns) – 3:56
  7. Poison Whiskey (Ed King / Ronnie Van Zant) – 3:13
  8. Free Bird (Allen Collins / Ronnie Van Zant) – 9:19
Bonus tracks 2001:
  • Mr. Banker (Demo) (Gary Rossington / Ronnie Van Zant/Edward King) – 5:23
  • Down South Jukin' (Demo) (Gary Rossington / Ronnie Van Zant) – 2:57
  • Tuesday's Gone (Demo) (Gary Rossington / Allen Collins / Ronnie Van Zant) – 7:56
  • Gimme Three Steps (Demo) (Allen Collins / Ronnie Van Zant) – 5:20
  • Free Bird (Demo) (Allen Collins / Ronnie Van Zant) – 11:09

Rezensent: MP