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| Startseite » Rezensionen von A - Z » Led Zeppelin - Led Zeppelin I. | |||||
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Titel: Led Zeppelin Erscheinungsjahr: 1969 Genre: Heavy Metal, Blues Rock, Hard Rock Bewertung: ![]()
Led Zeppelin gehören zu den Pionieren des Heavy Metal. Viele sagen, die Band sei der Erfinder des Heavy Metal. Mit ihrem Debütalbum gelang der Band gleich der große Wurf. Das Album wird vielfach als das erste Heavy Album bezeichnet. Diese Ehre teilt es sich aber auch mit anderen Alben. Richtiger ist vielleicht, dass es eine gelungene Symbiose aus Rock, Blues und etwas Psychedelic darstellt. Das Album wurde 1968 in den Olympic Studios in London produziert. Die Band brauchte dafür, so Jimmy Page, gerade mal 36 Stunden Studiozeit. Das ist nicht viel. Die Kosten waren recht gering - zumal die Plattenverkäufe in die Millionen gingen. Dieses Album ist definitiv Kult. Es ist ein Meilenstein der Rockmusik und wird praktisch in jeder bekannten Best-Of Liste aufgeführt. Was bot die Band damals musikalisch? Einiges! Das Album startet mit dem Song Good Times Bad Times. Damit zeigt die Band schon mal grob, wo es lang gehen soll. Ein härteres Gitarrenriff, fette Bassline und exzellentes Drumming sowie guter Gesang. Im Prinzip härtere Beatmusik. Wesentlich variabler ist der nächste Song Babe I'm Gonna Leave You. Hier dominiert die Akustikgitarre. Drum herum baut die Band einen wirklich interessanten Rocksong mit schöner Dynamik auf. You Shook Me ist dann das erste Blues-Cover, das die Band bringt. Ein Dixon/Lenoir Song. Es handelt sich um einen Slow Blues. Der Song ist o.K. - aber nicht sehr gut. Besser klingt dann wieder Dazed and Confused. Stilistisch baut der Song zwar auch auf einem Slow Blues auf. Allerdings wird das mit härteren Rockparts und schönen psychedelischen Soundcollagen ergänzt. Der Song stellt so ein wenig das Herz des Albums dar. Einer der bekanntesten Songs. In seiner Konzeption damals ziemlich neu, vor allem weil Page hier zum ersten Mal die Gitarre mit dem Cellobogen bearbeitete. Your Time Is Gonna Come wird mehr von den Keyboards dominiert. Anfangs gibt es eine Kirchenorgel. Danach wird der Song vom Keyboard und einer dezenten Akustikgitarre bestimmt. Ein interessanter Song. Nur der Refrain gefällt mir hier nicht so gut. Black Mountain Side lockert das Album dann angenehm auf. Eine schöne Akustiknummer im damals typischen Folkgitarrenstil. Page beherrscht die Akustikgitarre wirklich gut. Communication Breakdown legt dann wieder deutlich zu. Ein klassischer Hard-Rock Song mit einem klassischen und genialen Gitarrenriff. Der Song hat sicherlich einige Tausend späterer Gitarristen nachhaltig beeinflusst. I Can't Quit You Baby ist wieder ein Bluescover. Ein Song von Willie Dixon. Ordentlich interpretiert. How Many More Times beginnt wie ein Jazz Blues. Danach wird es rifforientierter und härter. Ein schnellerer Song, wieder mit schönen leicht psychedelischen Einlagen. Dazu gibt es ein paar Gimmicks wie die Bolero Einlage und wieder die Gitarre mit dem Bogen gespielt. Wie gesagt ist dieses Album ein Klassiker der Rockgeschichte. Und das Album ist wirklich gut. Es klingt auch vierzig Jahre nach Erscheinen immer noch gut. Ich würde mal sagen, dass sich die härtere Musik bei Led Zeppelin eigentlich erst mit dem nächsten Album durchsetzte. Hier wird vor allem ein Mix aus Rock, Blues und Psychedelic sowie etwas Folk geboten. Led Zeppelin spielten, für damalige Verhältnisse, relativ hart und manchmal schnell. Insgesamt klingt das wirklich sehr gut. Mir gefallen eigentlich nur die zwei Dixon-Songs nicht ganz so gut. Die Tracks:
Rezensent: MP
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