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Albumbesprechung Judas Priest - PainkillerAnzeigeInterpret: Judas Priest Titel: Painkiller Erscheinungsjahr: 1990 Genre: Hard-Rock, Heavy Metal Bewertung:![]()
Das Album Painkiller von Judas Priest erschien im Jahr 1990, knapp zehn Jahre nach dem Klassiker der Band, British Steel. War British Steel noch eine Mischung aus klassischem Hard-Rock und Heavy Metal, so legte die Band mit Painkiller ein reinrassiges Heavy Metal Album vor, welches man stellenweise durchaus dem Speed-Metal zuordnen könnte. Die Band versuchte mit Painkiller das enttäuschende Album Ram It Down vergessen zu machen. Das funktionierte auch ganz gut - Painkiller überzeugte sowohl Fans und Kritiker. Es gab immerhin eine Grammy Nominierung als Best Metal Performance. Auf dem Album saß zum ersten Mal Scott Travis an den Drums, nach dem Album verließ Rob Halford leider die Band. Die Songs: Der erste Track Painkiller zeigt an, wo es langgehen soll. Das Drum-Intro klingt wuchtig, dazu gibt es schöne Gitarrenfiguren und eine fette Bassarbeit. Halford kreischt gut und Travis treibt den Song nach vorne. So sollte klassischer Heavy Metal klingen. Hell Patrol hält die Energie, auch hier gibt es klassischen Heavy Metal mit hymnischen Parts. All Guns Blazing ist auch eine schöne Uptempo Nummer mit schönem Gitarrengefrickel. Auch Leather Rebel hält das höhere Tempo. Die Double-Bassdrums treiben enorm gut, erstaunlicherweise wirken die Gesangsparts schon fast zahm. Das passt aber ganz gut. Metal Meltdown beginnt mit einer klassisch klingenden Gitarrenetüde. Danach nimmt der Song wieder heftig an Fahrt auf. Night Crawler ist eine schöne Heavy Nummer, die bisweilen etwas an die alten Deep Purple erinnert. Between The Hammer bietet wieder klassischen Heavy Metal mit gutem Heavy Riffing, schönen Soli und gutem Gesang. A Touch Of Evil bricht eigentlich als erste Nummer aus dem bisherigen Schema aus. Es handelt sich um eine schwere und schleppende Heavy Nummer mit orchestralen Anteilen. Battle Hymn ist ein kurzes Stück, das in den nächsten Song One Shot A Glory überleitet. Der wiederum stellt erneut eine gelungene Uptempo Heavy Nummer dar.
Rezensent: MP
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