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Albumbesprechung Iron Maiden - Killers

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Interpret: Iron Maiden

Titel: Killers

Erscheinungsjahr: 1981

Genre: Heavy Metal

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen
(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Killers war das zweite Album von Iron Maiden. Das Album erschien im Jahr 1981 und unterschied sich stark vom Debütalbum Iron Maiden. Killers gelang der Band soundtechnisch viel besser. Das klang fetter, was dann vom nächsten Album Number Of The Beast noch einmal übertroffen wurde. Killers muss man sicherlich zu den Meilensteinen der Band zählen.

Die Songs:

Mit dem kurzen Instrumental The Ides Of March konnte die Band zeigen, wie druckvoll ihre Form des Heavy Metal klingen kann. Das wurde dann mit dem unsterblichen Bandklassiker Wrathchild noch gesteigert. Murders In The Rue Morgue ging ähnlich gut ab, war aber doch etwas akzentuierter und vielschichtiger. Another Life startet mit einem klassischen Heavy Riff und geht Uptempo weiter. Genghis Khan ist instrumental gehalten und klingt mit vielen Tempowechseln und Motiven sehr interessant.

Innocent Exile ist ein kräftiger Heavy Song, der jedoch nicht überraschen kann. Killers kann sich dann mit dem typischen Iron Maiden galopping Sound steigern. Prodigal Son klingt zwar weniger Heavy, aber dieses Instrumental gehört zu den Perlen des Albums. Dafür geht es dann mit Purgatory schnell und klassisch weiter. Interessant klingt Drifter. Der Song hat was von einem 70er Jahre Showrocker, den Bands oft als Zugabe spielten. Bei Iron Maiden ist das dann eine Art Heavy Rock'n'Roll.

Fazit Killers ist ein erstaunliches und wichtiges Iron Maiden Album. Wenn man überlegt, dass die Songs alle schon vor Erscheinen des Debütalbums fertig waren, dann erstaunt das Album umso mehr. Kompositorisch und klanglich liegen Welten zwischen beiden Alben, wobei Killers in jeder Beziehung besser ist. Die Songs klingen ausgereifter und voluminöser. Steve Harris zeigt sein Potential als Songautor, alle Songs stammen im Prinzip von ihm. Nur beim Titelsong war Paul Di Anno Co-Autor. Der singt b.t.w wirklich gut. Seine Stimme hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit der druckvollen Stimme von Bruce Dickinson, aber allemal gut.

Trackliste

  1. The Ides of March – 1:46
  2. Wrathchild – 2:54
  3. Murders in the Rue Morgue – 4:18
  4. Another Life – 3:22
  5. Genghis Khan – 3:06
  6. Innocent Exile – 3:53
  7. Killers (Paul Di'Anno, Harris) – 5:01
  8. Prodigal Son – 6:11
  9. Purgatory – 3:20
  10. Drifter – 4:48

Rezensent: MP