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Albumbesprechung Iron Maiden - Iron Maiden

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Interpret: Iron Maiden

Titel: Iron Maiden

Erscheinungsjahr: 1980

Genre: Heavy Metal

Bewertung: Wertung: 5 von 10 Sternen
(5/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Iron Maiden ist das gleichnamige Debütalbum der Band Iron Maiden. Das Album erschien im Jahr 1980. Die Band legte mit dem Album den Grundstein für eine großartige Karriere und konnte auf Anhieb Rang 3 der Charts in Großbritannien erreichen. Dort erhielt das Album, wie in Kanada, immerhin Platin. Das Album wurde von vielen Kritikern auch erstaunlich gut bewertet, obwohl Iron Maiden hier noch sehr rau und ungeschliffen wirkte. Manche Zeitgenossen schoben Iron Maiden gar in die Nähe von Punkbands, was natürlich etwas übertrieben ist.

Tatsache ist, dass die Band schon mit dem Debütalbum hart klang. Es gab aber wenige Passagen, die punkig klangen. Solche Stellen findet man m. E. vor allem im Opener Prowler. Hier startet die Band leicht punkig und Paul Di Anno legt gesanglich eine gewisse Punk-Attitüde an den Tag. Das war es aber auch schon. Im weiteren Verlauf stellt sich der Song als normaler Heavy-Metal heraus. Remember Tomorrow startet atmosphärisch, dann wird der Song härter. Das hat etwas von klassischen Acts wie den frühen Uriah Heep, vor allem wegen der leicht psychedelischen Einwürfe. Running Free erinnert anfangs an Sweet, was irgendwie lustig klingt und Spaß macht. Phantom Of The Opera ist eine Uptempo Nummer mit schönen Twin-Leads. Im Mittelteil wird es sogar leicht krautig bis prog-rockig.

Transsylvania klingt nach klassischem Hard-Rock. Strange World beginnt mit Chorusgitarren atmosphärisch. Der Song ist etwas langsamer gestaltet und erinnert wieder an alte Hard-Rock Bands, die gerne mal psychedelische Elemente einsetzten. Charlotte the Harlot klingt wieder nach traditionellem Hard-Rock. Der Titelsong Iron Maiden stellt eigentlich den einzigen Song dar, der wirklich einen Fingerzeig auf das gibt, was auf den nächsten Alben kommen sollte.

Fazit Das Debütalbum von Iron Maiden klingt noch sehr ungeschliffen. Die Band monierte im Nachhinein übrigens selbst die mangelhafte Soundqualität. Das Album wird gerne als Heavy Metal mit leicht punkigem Einschlag bezeichnet. Für mich persönlich hört man aber eher klassische Acts des Hard-Rock wie Uriah Heep heraus. Manchmal meine ich sogar, Parts der frühen Eloy zu vernehmen. Als Debütalbum einer der Vorzeigebands des NWOBHM handelt sich sicherlich um ein wichtiges Album der Band. Musikalsich kann es jedoch mit den beiden folgenden Alben Killers und Number Of The Beast nicht mithalten.

Trackliste

  1. Prowler – 3:55
  2. Remember Tomorrow – 5:27
  3. Running Free – 3:17
  4. Phantom of the Opera – 7:20
  5. Transylvania – 4:05
  6. Strange World – 5:45
  7. Charlotte the Harlot – 4:12
  8. Iron Maiden – 3:35

Rezensent: MP