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Interpret: Good Charlotte

Titel: The Young And The Hopeless

Erscheinungsjahr: 2002

Genre: Pop Punk

Bewertung: Wertung: 5 von 10 Sternen
(5/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

The Young And The Hopeless ist das zweite Studioalbum der Band Good Charlotte. Das Album erschien im Jahr 2002 und konnte den Erfolg des Debütalbum bestätigen. In den USA konnte die Band über 3,6 Millionen Alben verkaufen. Auch in anderen Ländern war das Album recht erfolgreich. Die Kritiken zum Album fielen aber unterschiedlich aus.

Good Charlotte ist eine der jungen Bands, die sich irgendwo in der Richtung Punk eingelotet hat. Vielleicht könnte man die Richtung auch Melodic Punk oder besser Pop-Punk nennen. Die meisten Punk Bands um 1976 klangen härter und weniger melodisch. Good Charlotte besitzen eher die moderne Attitüde von Blink182, Green Day oder The Offspring. Bei jüngeren Hörern kam das ganz gut an, Hardcore Punkfans wenden sich aber bei solcher Musik in der Regel mit Grausen ab.

Die Songs:

Der Opener des Albums kracht ziemlich laut daher, klingt aber doch etwas orientierungslos. Mit The Anthew zeigt die Band dann, wo ihr musikalischer Hammer hängt. Der Song ist schnell, die Gitarrensounds sind fett und die Harmoniegesänge klingen eingängig. Das ist im Prinzip auch die Messlatte für alle anderen Songs, welche meistens nach dem Muster gestrickt sind. Manchmal gibt die Band etwas mehr Gas, manchmal wird sparsamer instrumentiert. Aber insgesamt klingt das alles nach eingängigem Pop-Punk.

Die Band weicht selten von dem Schema ab. Girls And Boys etwa klingt stärker nach New Wave. Auch Hold On oder The Day That I Die erinnern an den Post Punk. Say Anything ist eine ruhige Nummer, welche entfernt an INXS erinnert. Auch Emotionless ist ein ruhiger Song. Der Song macht seinem Namen alle Ehre und klingt etwas blutleer.

Good Charlotte zeigen deutlich, was sie am besten können: schnellere und eingängige Songs mit guten Harmonien. Balladeskes Material habe ich schon besser gehört. In der Summe muss man sagen, das Good Charlotte das Genre nicht neu erfinden. Wer Green Day und Blink 182 kennt, kennt Good Charlotte. Aus meiner Sicht können Good Charlotte diesem Genre mit dem Album keinen Schub geben.

Trackliste

  1. A New Beginning – 1:49
  2. The Anthem – 2:55
  3. Lifestyles of the Rich & Famous – 3:10
  4. The Story of My Old Man – 2:42
  5. Girls & Boys – 3:01
  6. My Bloody Valentine – 3:54
  7. Hold On – 4:06
  8. Riot Girl – 2:17
  9. Say Anything – 4:21
  10. The Day That I Die – 2:58
  11. The Young & the Hopeless – 3:32
  12. Emotionless – 4:02
  13. Movin' On – 3:26
Rezensent: MP