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Review ETECC - Volition

Interpret: ETECC

Titel: Volition

Erscheinungsjahr: 2012

Genre: Heavy-Metal, Thrash-Metal

Bewertung: Wertung:7 von 10 Sternen

(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension/Review

Volition ist der Titel eines Albums der Wolfsburger Band ETECC. Das Album soll am 07. Dezember 2012 offiziell vorgestellt werden. Eingespielt wird das Album in der Besetzung Rouven Rapp (Bass, Gesang), Souhaieb El Azizi (Gitarre), Marc Schulz (Gitarre) und Timo Mönnecke (Drums). Eine traditionelle Viererbesetzung mit zwei Gitarren, die als Einflüsse Pantera, Metallica und Lamb Of God nennt. Das riecht nach Thrash-Metal, und die Band bewegt sich stilistisch auch irgendwo zwischen traditionellem Metal und Thrash-Metal.

Es ist kein einfaches Feld, denn im Metal wurde in den letzten 30 Jahren viel (vielleicht alles) gesagt. Das gilt auch für das Subgenre Thrash-Metal, welches vor allem seit dem Revival mit Pantera & Co. sehr oft in guter Qualität präsentiert wurde. ETECC knüpfen irgendwo dort an, wo Metallica den Thrash verlassen hatten und andere Band den Neo-Thrash einläuteten.

ETECC spielen sich so durch 10 Songs, die größtenteils kraftvollen und groovigen Thrash-Metal präsentieren. Durch die gesangliche Nähe zu James Hetfield und auch gewisse Vergleiche zu seinen Basisriffs fallen einem gleich beim flotten Opener "On Standard's Leash" und dem nicht ganz so schnell eingespielten "I Am The Light" Vergleiche zu Metallica ein. "Vasion" wird von Standard Metal Riffs vorangetrieben, die Thrash-Note ist hier subtiler und auch hier liefert die Band einige Reminiszenzen an Vorbilder des Genres.

In der Folge überzeugt die Band vor allem dann, wenn sie etwas aufs Gas drückt. Das ist u. a. auf "Creed On Demand", "A Valuable Insight" und "Abso-Motherfuckin'-Lutely" der Fall. Weniger gut kommen bei mir die Grooves auf "Dementia" an, auch "The Roof Of Nonsense" überzeugt mich, trotz angenehm gröligem Gesang, nicht komplett.

Zum Abschluss bietet die Band die obligatorischen Akustikparts. Sowohl "Arctic Shroud" als auch "Shifting Sands" beginnen akustisch, beide Songs legen aber im weiteren Verlauf zu. Was auf Arctic Shroud schwer schleppend klingend, erhält auf Shifting Sands ordentliches Tempo mit vielen klassischen Metalzitaten.

Fazit ETECC spielen in einem Bereich, der in die Jahre gekommen ist. Es ist kaum zu erwarten, dass eine Band hier umwälzend Neues präsentiert. Auch ETECC halten sich weitestgehend an klassische Vorgaben. Gesang und Gitarrenriffs erinnern häufig an die frühen Metallica. Der Gesamtsound wirkt stimmig, so richtig gut klingt die Band vor allem dann, wenn sie etwas Gummi gibt (wie auf Creed On Demand, A Valuable Insight, Abso-Motherfuckin'-Lutely und nach dem Intro von Shifting Sands). Bei Metal Fans mit einer Vorliebe für traditionellen Metal mit Thrash-Einflüssen sollten ETECC mit dem Album locker bestehen können.

 

Trackliste

  1. On Standard's Leash
  2. I am the Light
  3. Vasion
  4. The Roof Of Nonsense
  5. Creed On Demand
  6. A Valuable Insight
  7. Dementia
  8. Abso - Motherfuckin'- Lutely
  9. Arctic Shroud
  10. Shifting Sands

Rezensent: MP

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