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Albumbesprechung Deep Purple - In RockAnzeigeTitel: In Rock Erscheinungsjahr: 1970 Genre: Hard Rock Bewertung: ![]()
Deep Purple In Rock (kurz In Rock) ist das vierte Studioalbum der Band Deep Purple. Das Album erschien im Jahr 1970 als erstes Album der sogenannten Mark II Besetzung mit Jon Lord, Ian Paice, Ian Gillan, Roger Glover und Ritchie Blackmore. Einschränkend muss man aber auch sagen, dass diese Besetzung zuvor das Concerto For Group And Orchestra veröffentlichte, welches aber in der Diskographie der Band meist etwas untergeht. Mit dem Album In Rock konnte die Band ihren Durchbruch in Europa erzielen. Das Album erreichte in Großbritannien Rang 4 der Charts und war dort ihr bislang erfolgreichstes Album. Fans und Kritiker zeigten sich gleichermaßen mehr als zufrieden, In Rock muss man heute als Meilenstein des Rock und des Heavy Metal bezeichnen. Speed King eröffnet das Album. Der Song ist ein Bandklassiker und Meister Blackmore gibt hier einige fulminante Statements von sich. Lord schmeichelt dem Ohr mit eher sakralen Parts, irgendwann bricht das Powerchord Gewitter los und mitten im Song nehmen Lord und Blackmore ihr erstes Duell auf. Bloodsucker ist eine relativ heavy gespielte Nummer, die vom Single-Note Spiel Blackmore's lebt und wieder ein Duell Blackmore vs. Lord bietet. Diesem ordentlichen Song folgt dann Child In Time. Der Song ist irgendwie über jeden Zweifel erhaben und stellt einen Klassiker der Band dar. Child In Time bietet fast schon königliche Höhepunkte an, was aber aus meiner Sicht ein gewisses Problem darstellt. Wie soll man so etwas steigern? Der Band gelingt das, aus meiner Sicht, nicht. Mit Flight Of The Rat folgt ein netter, aber fast schon tanzbarer Song. Into The Fire bietet bekannte Single-Note Riffs a la Blackmore. Living Wreck klingt dünn und etwas uninspiriert. Hard Lovin Man haut mit Sechzehntel Galopp Gruppierung auf die Pauke, kann aber dennoch nicht mehr so richtig mitreissen. In Rock wird allgemein als ein Highlight in der Diskographie von Deep Purple bezeichnet. Ich persönlich führe das vor allem auf Songs wie Speed King und Child In Time zurück. Mir persönlich hätte eine EP mit den ersten drei Songs eigentlich gereicht, denn die sind wirklich gut. Nach Child In Time fällt bei mir alle Spannung ab und die restlichen Songs können mich nicht mehr überzeugen.
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