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Info und Diskographie Wallenstein

Wallenstein ist eine Band, die 1971 als Blitzkrieg gegründet wurde, 1972 in Wallenstein umbenannt wurde und bis 1982 bestand. Die Band kam aus dem Bereich Mönchengladbach. Ursprünglich wurde Wallenstein dem Krautrock zugeordnet. Mit dem ersten Album Blitzkrieg servierte die Band auch eine Mischung aus Klassik und Artrock, die man durchaus dem Krautrock zuordnen kann. Kurz nach dem Debütalbum kam schon das zweite Album Mother Universe heraus. Das Album fand vor allem in Frankreich enormen Anklang. Dort mochte man die Mischung aus reiner melodiöser Musik und brutalem hartem Rock. Das dritte Album Cosmic Century hatte eine starke symphonische Ausprägung. Mit dem vierten Album verließ Wallenstein gewohntes Terrain und brachte eine Mischung aus Rock, Jazz und Klassik. Das Album und diese Art von Musik fand jedoch kaum noch Käufer. Das nächste Album No More Love verabschiedete sich komplett von alten symphonischen und progressiven Anleihen. Es war soft-rockig. Auch dieses Album konnte nicht richtig durchstarten.

Die große Überraschung gelang Wallenstein dann mit dem Album Charline. Für das Album wurde die Band umgestellt, es kam z. B. der ausdrucksstarke Sänger Kim Merz. Die Platte zeigte Wallenstein als eine gereifte Soft-Rock Band, die akzeptable und hitparadenkompatible Rockmusik spielte. Der Titelsong Charline wurde als Single ausgekoppelt und wurde ein großer Chartserfolg für die Band. Noch erfolgreicher wurde im Sog von Charline das Nachfolgealbum Blue Eyed Boys mit der Single Don't Let it Be. Leider ging die Erfolgskurve der Band nach dem Album nach unten. Schade, denn die Band hatte gerade ihren Weg gefunden und ihr Konzept etwas rockiger ausgebaut. Die Produktionen waren sehr gut, allerdings wollten die Konsumenten die Produkte nicht mehr. Die Band löste sich 1982 auf. Leadsänger Kim Merz startete übrigens eine durchaus erfolgreiche Karriere als Schlagersänger.

 

Diskographie Wallenstein
  • Blitzkrieg (1971/1972)
  • Mother Universe (1972)
  • Cosmic Century (1973)
  • Stories, Songs & Symphonies (1975)
  • No More Love (1977)
  • Charline (1978)
  • Blue Eyed Boys (1979)
  • Fräuleins (1980)
  • SSSSS…TOP (1981)


 

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