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| Startseite » Kurzbiographien Bands/Interpreten » KurzInfo und Diskographie King's X | ||
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Info und Diskographie: King's XKing's X (sprich King's Cross) zählen zu den hochgelobtesten Hard-Rockbands aus den USA. Die Band wird wegen ihrer einfallsreichen und stilübergreifenden Musik gerne dem Prog-Metal zugeordnet. Stilistisches Merkmal der Band ist die Vermengung verschiedener Stile wie Hard Rock, Funk, Soul und vor allem die bandtypischen Vokalharmonien, die oft an die Beatles erinnern. Bis 1998 stand die Band auch im Ruf, eine so genannte christliche Rockband zu sein. Die drei Musiker trafen oft konkrete Aussagen zu ihrem christlichen Glauben. Auch die Texte handelten oft von religiösen Themen. So hatte die Band viele Fans in christlichen Kreisen, ohne wirklich eine Christliche Rockband zu sein. Nachdem sich Bassist Pinnick im Jahr 1998 als Homosexuell geoutet hat, verlor die Band dann aber auch die Fans im christlichen Lager. Ihre Alben, vorher noch in christlichen Shops feilgeboten, wurden praktisch aus den Läden gebannt.King's X waren immer eine von Kritikern hochgelobte Band. In Insiderkreisen genießt die Band einen sehr guten Ruf. Allerdings konnte die Band das nie in bare Münze umsetzen. Die Albumverkäufe blieben immer weit hinter den Erwartungen zurück. King's X versuchte daraufhin immer wieder, das musikalisch Konzept stärker an den Massengeschmack zu orientieren. Das brachte aber kaum mehr Plattenverkäufe und verprellte immer wieder alte Fans. Wie King's X selbst, haben die Musiker einen sehr guten Ruf in der Szene. Ungeachtet dessen erreichten aber weder Soloprojekte noch Sideprojekte der Musiker die breite Masse. Relativ bekannt wurden in Insiderkreisen vor allem Projekte des Gitarristen Ty Tabor (Platypus, Jughead, Jelly Jam). Die Bandgeschichte kann bis 1979 zurückverfolgt werden. Da trafen sich Bassist Doug Pinnick und Drummer Jerry Gaskill in Springfield, Missouri, um in einem Projekt mitzuwirken. Das Projekt wurde aber bald aufgelöst. Die beiden spielten dann eine Weile beim Gitarristen Phil Keaggy. Sie trafen während einer Tour erstmals auf den Gitarristen Ty Tabor. Aber erst 1980 kam es zu einem intensiveren Kontakt zwischen Tabor und Pinnick. Die Chemie stimmte. So schlossen sich Tabor, Pinnick und Gaskill mit dem Gitarristen Can McCollam in der Band The Edge zusammen. Man spielte in der Clubszene Springfields als Top 40 Band vor allem klassische Rocksongs. 1983 verließ der vierte Mann, mittlerweile war das Kirk Henderson, die Band. Tabor, Pinnick und Gaskill machten als Trio weiter und nannten sich nun Sneak Preview. Man kann sagen, dass sich damit die Urbesetzung der King's X herauskristallisiert hatte. Die Drei konzentrierten sich stärker auf das eigene Songwriting und brachte ein erstes Album heraus. 1985 zog es die Band nach Houston, wo sie einen Vertrag bei Star Song Records bekommen sollten. Das klappte zwar nicht. Dafür wurde eine andere Plattenfirma auf die talentierte Band aufmerksam. Das Trio legte sich einen neuen Bandnamen zu - King's X. Der Name wurde auf Vorschlag des Produzenten Sam Taylor angenommen. Es soll, so erzählte die Band einmal, geschichtliche Hintergründe haben. Es handle sich um ein Königliches Siegelmal. Wenn ein Bote den Brief mit dem Siegel überbrachte und das Siegel war gebrochen, dann bedeutete das den Tod des Boten. Viele Fans sind jedoch der Meinung, der Name habe eher einen religiösen Background und sei auf Jesus und das Kreuz zurückzuführen. 1988 brachte die Band als King's X dann ihr erstes Album heraus. Out Of The Silent Planet bekam enorm gute Kritiken, allerdings blieben die Verkäufe weit hinter den guten Kritiken zurück. Das Debütalbum schaffte es nur bis Platz 144 der Billboard Charts. 1989 erschien das Album Gretchen Goes To Nebraska. Das Album wird heute als ein Meilenstein der Band gewertet. Es erhielt wieder glänzende Kritiken. Die Band hatte ihren außergewöhnlichen Hard-Rock Sound weiter kultiviert. Trotz aller guten Kritiken verkaufte sich das Album aber kaum besser als das Debütalbum. Allerdings wurde z. B. der Song Over My Head immer mal wieder in MTV und im Radio gespielt, was der Band doch etwas half. Das nächste Album erschien im Jahr 1990. Faith, Hope, Love konnte endlich die Top 100 der Charts knacken. Die ausgekoppelte Single It's Love lief auch viel besser. Faith, Hope, Love dürfte insgesamt der größte Erfolg der Band gewesen sein. Es erreichte die höchste Chartplatzierung und hielt sich über 20 Wochen in den Charts. 1991 folgten dann die ersten größeren Auftritte. Zuerst als Opener für AC/DC, dann zusammen mit Living Colour. King's X schloss einen neuen Vertrag mit Atlantic Records. Im selben Jahr spielte die Band einen Song für den Film Bill & Ted's verrückte Reise durch die Zeit ein.Das vierte Album erschien 1992 und hieß schlicht King's X. Das Album verkaufte sich jedoch schlecht. Die Band hatte ihren Grundsound deutlich geändert. Alles klang dunkler und bedrohlicher. Das kam bei den Fans nicht ganz so gut an. Wesentlich besser lief dann das 1994er Album Dogman. Das Album war deutlich schlichter gestrickt. Die Songs klangen härter, das Material war weniger komplex. Das Album kam wieder in die Top 100 und erreichte nach Faith, Hope, Love die beste Chartnotierung der Band. Allerdings blieben die Plattenverkäufe deutlich hinter den Erwartungen der Plattenfirma zurück. 1996 erschien mit Ear Candy das letzte Album von King's X bei Atlantic. Das Album verkaufte sich sehr schlecht. Der Plattenvertrag wurde aufgelöst. Die Band wechselte zu Metal Blade Records und änderte das Aufnahmeprocedere komplett. Ab sofort spielte die Band ihre Album zusammen ein, d. h. man stützte sich nicht mehr auf Kompositionen, welche die Musiker alleine kreierten und ins Studio mitbrachten. Um Kosten zu sparen, wurden die Alben ab sofort in Tabor's eigenem Studio produziert und aufgenommen. Bei Metal Blade Records erschienen dann die Alben Tape Head , Please Come Home... Mr. Bulbous, Manic Moonlight , Black Like Sunday und Live All Over The Place. Die Band versuchte sich weiter in einer zeitgemäßen Version ihrer Musik, verkaufte deswegen aber weiterhin nicht mehr Alben. 2005 wechselte King's X erneut die Plattenfirma und ging zu Inside Out Music. Dort erschien dann das Album Ogre Tones. Produziert wurde es vom Heavy Spezialisten Michael Wagener. Soundmäßig kehrte die Band mehr zu ihren Wurzeln zurück. 2008 erschien das zwölfte Studioalbum der Band, XV. Es wurde, wie immer, von Kritikern sehr gut bewertet. Immerhin reichte es in den US-Billboard Charts für Rang 145.
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