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Info und Diskographie: Iron MaidenIron Maiden gibt es im Prinzip schon seit 1975, allerdings wurde das erste Album erst im Jahr 1980 eingespielt. Iron Maiden gilt als ein Vertreter des so genannten New Wave Of British Heavy Metal. Und es dürfte einer der bekanntesten und erfolgreichsten Vertreter des Genres sein. Iron Maiden hat unzählige Heavy Bands beeinflusst.Iron Maiden startete in die Postpunk-Ära bzw. die New-Wave Ära. Damals war das Interesse an Heavy Metal nicht gerade sehr groß. Dennoch konnte sich die Band ganz gut behaupten. Anfangs wurde Iron Maiden immer mal wieder als Punkband gehandelt, was in der Form natürlich Unsinn ist. Vielleicht war das auch nur eine Marketingidee. Steve Harris stellt so etwas wie eine zentrale Figur der Band dar - auch wenn das Line-Up von Iron Maiden insgeamt als relativ stabil bezeichnet werden kann. Harris prägt aber als Hauptsongwriter das Geschehen innerhalb der Band. Seine Basslines sind prägnant und bilden oft Grundideen der Songs. Harris selbst hat unter Bassisten einen sehr guten Namen. Was vielleicht überrascht: Harris ist ein so genannter Fingerspieler - er verzichtet auf die Verwendung eines Plektrums. Ein weiteres prägendes Merkmal bei Iron Maiden sind die gerne gespielten Twin-Leads der Gitarren. Bis 1990 haben praktisch immer mindestens zwei Gitarristen bei Iron Maiden mitgewirkt, seit 1990 sind es sogar drei. Gesanglich wurde Iron Maiden auf den ersten beiden Alben durch den Gesang von Paul Di Anno geprägt. Di Anno verfügte über eine interessante stimmliche Note mit hohem Wiedererkennungswert, in der Summe war sein Stimmumfang aber relativ begrenzt. Nach dem zweiten Album kam für Di Anno dann Bruce Dickinson (vormals Samson) als Sänger in die Band. Dickinson war im Vergleich zu Di Anno extrem stimmgewaltig. Er prägte den Sound der Band nachhaltig. Auf dem Album The Number of the Beast im Jahr 1982 debütierte Dickinson als Sänger. Und dieses Album war ein ziemlicher Hammer. Nach meiner Meinung definierte es den modernen Heavy Metal wie kaum ein anderes Album. Im Gegensatz zu den ersten beiden Alben war The Number Of The Beast vergleichsweise fett produziert. Und seither lief es für die Band dann auch wie geschmiert. Iron Maiden sind seither sicherlich so etwas wie die Platzhirsche der Heavy Metal Szene. Allerdings war in der Zeit von 1989 bis ca. 1998 die Qualität der Alben etwas wechselhaft. Grund waren wahrscheinlich bandinterne Probleme. Dickinson verließ die Band, auch Stammgitarrist Adrian Smith warf das Handtuch. Erst als die beiden im Jahr 1999 wieder zur Band zurück kehrten, ging es mit Iron Maiden wieder aufwärts. Stilistisch hat sich die Band im Lauf der Jahre geändert. Die neueren Alben seit 2003 zeigen Iron Maiden in einer fast schon progressiven Spiellaune, welche in A Matter Of Life And Death einen gewissen Höhepunkt erreichte. Mit dem Album The Final Frontier legte die Band 2010 ein Album vor, das sowohl Kritiker als auch Fans mit seinem Mix aus klassischen Maiden-Sounds und komplexen Ideen nachhaltig beeindruckte.
Diskographie Iron Maiden:
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