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Info und Diskographie: Dixie Dregs, The Dregs

Die Dixie Dregs/The Dregs sind eine US-amerikanische Band, die oft als Prog-Band bezeichnet werden. Schwerpunktmäßig spielt die Band jedoch eher eine Art Jazz Fusion, wobei allerdings stilübergreifend Elemente aus allen möglichen Bereichen der Musik einfließen (vor allem aus US-Stilen wie Country und Blues sowie Folk).

Die Band entstand um 1971 aus der Band Dixie Grits. Wichtigstes Mitglied war lange Zeit der enorm versierte Gitarrist Steve Morse (heute Deep Purple). Nachdem er sich an der Miami University School Of Music einschrieb fand Steve Morse Musiker, die seine Ideen realisieren konnten. Dort studierten einige bekannte Musiker wie Pat Metheny, Jaco Pastorius oder etwa Danny Gottlieb. Die Dixie Dregs rekrutierten den talentierten Drummer Rod Morgenstein und den Keyboarder Frank Josephs. 1975 entstand dann das erste Album in Eigenregie, aufgenommen in der Uni. Die Band verkaufte davon kaum mehr als 1000 Exemplare. Trotzdem konnte sich die Band einen guten Ruf erspielen und erhielt einen Plattenvertrag. Das Album Free Fall konnte sich ganz ordentlich verkaufen und bekam sehr gute Kritiken. Deshalb konnte die Band ein Jahr später ein weiteres Album veröffentlichen und auf ausgedehnte Tour gehen. Im Jahr 1979 erschein dann das erste große Werk der Band - Night Of The Living Dregs. Das Album wurde mit einer Grammy Nominierung geadelt (auch wenn der Grammy nicht gewonnen wurde).

Als die bisherige Plattenfirma pleite ging, wechselten die Dregs zum Label Arista. Dort wurden in regelmäßigen Abständen neue Alben veröffentlicht, die allesamt ordentlich - aber nicht gut - verkauft wurden. Die Dregs wurden zu einer festen Größe der US Fusion/Prog-Szene. Die Band verzichtet ab 1981 auf den Zusatz Dixie und nannte sich fortan nur noch The Dregs. Das Album Industry Standard erreicht wiederum eine Grammy Nominierung. Wieder reichte es jedoch nicht zum Gewinn, auch die Albumverkäufe konnten nie in Spitzenbereiche vordringen. Die Musiker konzentrierten sich deshalb auf eigene Projekte bzw. Mitarbeit in anderen Bands. Trotzdem bestehen die Dregs weiterhin und veröffentlichen immer mal wieder neues Material, das musikalisch immer auf hohem Niveau steht, jedoch nicht die großen Verkaufszahlen erreicht.

Alle Musiker der Band haben sehr guten Namen in der Musikwelt (z. B. Jerry Goodman, T. Lavitz, Dave LaRue und Rod Morgenstein). Der bekannteste Name und Aktivposten der Band dürfte jedoch Gitarrist Steve Morse sein. Ein unglaublich versierter Gitarrist, der zu den besten Gitarristen der modernen Rockmusik zählt. Er brachte einige glänzende Solo-Alben heraus, war im Line-Up von Kansas und Lynyrd Skynyrd zu sehen und verstärkt seit 1996 die Band Deep Purple als Gitarrist.

  • The Great Spectacular (1975)
  • Free Fall (1977)
  • What If (1978)
  • Night of the Living Dregs (1979)
  • Dregs of the Earth (1980)
  • Unsung Heroes (1981)
  • Industry Standard (1982)
  • Off the Record (1988) (Demo)
  • Divided We Stand (1989)
  • Bring 'Em Back Alive (1992)
  • Full Circle (1994)
  • King Biscuit Flower Hour Presents (1997)
  • California Screamin' (2000)
  • 20th Century Masters: The Best Of The Dixie Dregs (2002)
  • Sects, Dregs and Rock 'n' Roll (DVD, 2002)
  • From The Front Row... Live! (DVD-Audio, 2003)
CD-Tipps:

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