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Info und Diskographie: Jeff BeckJeff Beck (geboren als Geoffrey Beck am 24. Juni 1944 in Wallington, England) ist einer der wichtigsten Gitarristen der Rockmusik. Unter Gitarristen genießt Beck Kultstatus und wird in einem Atemzug mit den größten Gitarristen genannt. Beck soll musikalisch als Chorknabe und dann als Teenager mit dem Gitarrespiel angefangen haben. Frühe Einflüsse von Beck waren Cliff Gallup und Chuck Berry sowie Steve Cropper aber auch Django Reinhardt. Beck hält aber nach eigenen Aussagen auch große Stücke auf John McLaughlin. In den 1960ern begann Beck als Sessionmusiker und erspielte sich schnell einen guten Ruf. Als er im Jahr 1965 den legendären Eric Clapton bei den Yardbirds ersetzte, war Beck zu einem der wichtigsten Gitarristen in England geworden. Nach nur einem Album verließ er jedoch die Band und konzentrierte sich auf seine Solokarriere. 1968 legte er das Album Truth vor, welches heute als ein Meilenstein der Rockmusik betrachtet wird. Kaum weniger beachtet war das Album Beck-Ola im Jahr 1969. Nachdem er an einer Art Supersession teilnahm, sollte er mit Tim Bogert und Carmine Appice eine Supergroup bilden. Die Pläne scheiterten zunächst, nachdem sich Beck bei einem Unfall schwer verletzte. Nach seiner Genesung suchte sich Beck neue Musiker und nahm im Jahr 1971 das Album Rough And Ready auf. Musikalisch lag Beck ein Stück entfernt von den ersten Alben und näherste sich dem Fusion. Im Jahr 1972 folgte das Album Jeff Beck Group, welches in den USA recht erfolgreich war. Für die Aufnahmen holte er sich sein Vorbild Steve Cropper, was dann auch in einer recht souligen Attitüde ihren Ausdruck fand. Nach dem Album löste er die Formation der Jeff Beck Group wieder auf. Das nächste Projekt war dann doch die Zusammenarbeit mit Tim Bogert und Carmine Appice, welche nach dem Auseinanderbrechen ihrer Band Cactus zusammen mit Beck im Jahr 1973 das Album Beck, Bogert & Appice aufnahmen. Das Album war kein überragender Erfolg und die drei beließen es bei der einmaligen Zusammenarbeit. In der Folge verdingte sich Beck als Gitarrist auf einer David Bowie Tour, auf einem Album von Michael Fennely und Sessions mit Hummingbird. Beck selbst veröffentlichte dann im Jahr 1975 wieder ein Album. Diese stark im Bereich Fusion liegende Album Blow By Blow war ein großer kommerzieller Erfolg. Den Fusion Trend setze er mit dem 1976er Album Wired fort, auf dem er zum ersten Mal mit Jan Hammer zusammenarbeitete. Auch Wired war ein recht erfolgreiches Album und erhielt immerhin Platin. Eine Folge der Zusammenarbeit mit Jan Hammer war das Album Jeff Beck with The Jan Hammer Group - Live (1977). 1980 folgte mit There And Back wieder ein Album, welches Richtung Fusion ging. Hier arbeitete er dann zum ersten Mal mit dem Keyboarder Tony Hymas zusammen. Nach dem Album kam dann bis 1985 wenig Neues von Beck heraus. 1985 folgte das Album Flash, dem erst im Jahr 1989 mit Guitar Shop ein neues Album folgte. Beide Alben erhielten einen Grammy, mit dem komplett instrumental gehaltenen Guitar Shop meldete sich Beck vor allem bei Gitarristen nachdrücklich zurück. Aber auch danach folgte erst mal einige Zeit nichts, 1993 überraschte er mit dem Album Crazy Legs, welches der Musik von Gene Vincent huldigte und hier letztlich auch seinem Vorbild Cliff Gallup. Mit Who Else und You Had It Coming legte er zwei vergleichsweise experimentelle Alben vor, wobei er für den Song Dirty Mind von You Had It Coming einen Grammy als Best Rock Instrumental Performance erhielt. Seinen mittlerweile vierten Grammy bekam Beck dann für den Song Plan B. vom 2003er Album Jeff. 2008 legte er mit dem Live Album this week performing live at Ronnie Scotts ein glänzendes Album vor, die Live DVD verkaufte sich blendend. Der positive Trend setzte sich mit dem 2010er Album Emotion & Commotion fort, das seine bislang höchste Chartnotierung im UK bedeutet. 2009 wurde Beck in die Rock'n'Roll Hall Of Fame aufgenommen. Für Gitarristen vielleicht interessant: Beck verzichtet seit den 1980ern praktisch komplett auf den Einsatz auf Plektren. Schön zu sehen ist seine Technik auf der DVD performing this week. Hier sieht man alle Techniken ganz gut, welche Becks Spiel auszeichnen. Beck nutzt gerne den Tremolohebel seiner Strat, spielt aber kein extrem weites Vibrato.. Auch sonst nutzt Beck alle Möglichkeiten der E-Gitarre - ohne aber häufig auf zusätzlich effekte zurückzugreifen. Dafür arbeitet er viel mit dem Volumepoti und kontrolliertem Feedback.
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