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Albumbesprechung Jackson Browne - Lives In The BalanceAnzeigeTitel: Lives In The Balance Erscheinungsjahr: 1986 Genre: Singer Songwriter Bewertung: ![]()
Lives In The Balance ist das achte Album von Jackson Browne. Das Album erschien im Jahr 1986. Zu der Zeit war die Erfolgskurve Brownes schon etwas am Abflachen. Rang 23 in den USA und Rang 36 in Großbritannien waren nicht gerade überragend, Gold in den USA war im Vergleich zu den mehrfach-Platin Auszeichnungen für Running On Empty und Co. etwas enttäuschend. Zur Produktion holte sich Browne einige bekannte US-Studiomusiker wie Steve Lukather, Bill Payne, Danny Kortchmar, Rick Vito, Bonnie Raitt, Waddy Wachtel oder etwa David Lindley. Das machte sich bezahlt. Das Album ist perfekt produziert und ebenso eingespielt. Interessant ist die starke politische und sozialkritische Ausrichtung der Texte. Browne schrieb früher schon kritische Texte, aber auf diesem Album wurde er doch sehr deutlich. Auch heute dürften einige Aussagen von Browne noch ins Schwarze treffen. Musikalisch kann man eine deutliche Weiterentwicklung von Jackson Browne erkennen. Aus dem Folk-Rocker bzw. Singer Songwriter wurde ein Musiker, der sich einer breiteren Palette bediente und in der Summe rockiger wurde. Das ganze Album ist relativ rockig gehalten. Natürlich thront über allem Brownes eher zarte Stimme und natürlich steht er in einer Singer Songwriter Tradition. Aber die Musik ist doch, passend zu den Texten, etwas bissiger und griffiger. Browne präsentiert das Ganze sehr unterhaltsam. Während der Titelsong herausragt, gibt es sonst aber keine besonderen Highlights. Erwähnenswert ist hier vielleicht noch der Song In the Shape of a Heart. Der Song ist eine Aufarbeitung des Todes seiner ersten Frau im Jahr 1976 bzw. ihres gemeinsamen Verhältnisses. Enstprechend tragisch wirkt der Song auch.
Alle Songs J. Browne, sofern nicht anders notiert Rezensent: MP
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